Kunstvolle Architektur

Der Architekt Richard Pierschke hat sich bei seinem Entwurf von dem Konstruktivismus der 20er Jahre inspirieren lassen. Das Bild von Kasimir Malewitsch " Haus im Aufbau" bildete den Ausgangspunkt für seine Überlegungen.

Motiv war die Verbindung von Tradition und Moderne sowie das Anknüpfen an eine der kreativsten Phasen belarussischer Kunstgeschichte, den Konstruktivismus.

Mit dem Bau der IBB Minsk wurde erstmals in Belarus ein umweltbewußtes Energiesparkonzept mit Nutzung regenerativer Energien verwirklicht.

In allen Phasen der Entstehung gab es einen intensiven internationalen Fachaustausch zwischen Architekten, Ingenieuren, Bauarbeitern und Beamten der Genehmigungsbehörden auf deutscher und belarussischer Seite. Damit wurde auch der gegenseitige Wissens- und Erfahrungstransfer gefördert.

Die Entstehungsgeschichte

September 1989, Berlin
Sputnik Minsk und IBB Dortmund verständigten sich, gemeinsam die IBB Minsk zu bauen und zu betreiben. Grundzüge der Joint-Venture Verträge, des Raumprogramms und der inhaltlichen Konzeption wurden vereinbart.

Januar 1990, Dortmund
Eine deutsch — belarussische Jury entschied sich für den Entwurf des Architekten Richard Pierschke, Münster. Das Land NRW und die Evangelischen Kirchen erklärten ihre Bereitschaft zur Förderung der IBB Minsk.

Juni 1991, Minsk
50 Jahre nach dem Überfall deutscher Truppen auf die Sowjetunion, am 22. Juni 1941, fand die Grundsteinlegung statt. Aus diesem Anlaß reisten 400 Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland nach Minsk.

Juni 1993, Minsk
Zwei Jahre nach der Grundsteinlegung - in der Phase des Umbruchs in den GUS-Ländern - fand das Richtfest statt.

September 1994, Minsk
Die IBB Minsk wurde eröffnet. Aus diesem Anlaß fand der programmatische Kongress " Auf dem Weg in eine europäische Zivilgesellschaft" statt.


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