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14.06.2010 Erste Fachkräfte-Exkursion in die türkische Region Trabzon war ein voller ErfolgDer erste deutsch-türkische Fachkräfteaustausch Ende Mai – organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB) - war ein voller Erfolg. Unter der Leitung von Hildegard Azimi- Boedecker, IBB-Referentin Beruf international und Migration, trafen Fachkräfte der Dortmunder Jugendarbeit auf Kollegen und Regierungsvertreter der Region Trabzon in der Osttürkei. Das auf ein Jahr angelegte Projekt wird gefördert durch den Kinder- und Jugendförderplan des Landes Nordrhein-Westfalen. Es ermöglichte erste, praxisorientierte Fachgespräche vor Ort und die Planung der ersten deutsch–türkischen Jugendbegegnungsmaßnahme in Trabzon im Oktober 2010. Da viele Zuwanderer in Dortmund aus Trabzon stammen, war der Wunsch nach einer engeren Zusammenarbeit entstanden, die das IBB organisiert und moderiert.
Mitarbeitende freier Dortmunder Jugendträger, des Jugendamtes, der RAA und der Albert-Schweitzer-Realschule nahmen vom 23. bis 28. Mai 2010 an einem anspruchsvollen Programm teil. Ein Planungsworkshop führte potentielle Partner zusammen. Gastgeber waren Esra Kilicalemdaroğlu vom Trabzon Genç Merkezi (dem Jugendcenter unter der Regie des Genraldirektorates für Jugend und Sport) und Serdar Seyyar von der landesweit tätigen Nichtregierungsorganisation (NGO) „STK“. Neben Jugendbildungseinrichtungen nahmen auch Mitarbeitende eines Straßenkinderprojektes sowie verschiedene Sport- und Kultureinrichtungen aus Trabzon am Symposium teil. Schwerpunkte waren die Planung von Jugendbegegnungsmaßnahmen, von Fachfortbildungen und der Aufbau von Schulpartnerschaften.
Als Schulpartner boten sich zwei technische Berufsgymnasien in Trabzon und Arakli und eine Grundschule in Uğurlu an, dem Heimatort eines Mitreisenden des Dortmunder Trabzon-Vereins. Sie sind interessiert an Partnerschaften mit Berufskollegs und Schulen des Sekundarstufe-I-Bereichs.
Die Gruppe besuchte während des einwöchigen Aufenthalt verschiedene Jugendeinrichtungen und auch die Dorfschule von Uğurlu, wo der Reisegruppe ein besonders herzlicher Empfang durch das gesamte Dorf bereitet wurde.
Besonders wichtig ist die Unterstützung auch der politischen Seite. Da die Stadt Dortmund ebenfalls eine Projektpartnerschaft mit Trabzon angebahnt hat, wurde die IBB-Delegation als willkommene Ergänzung dieser Kooperation begrüßt.
Auf den Empfängen beim Gouverneur des Velayates, Dr. Recep Kizılcık , beim Leiter des Generaldirektorates für Jugend und Sport, Serif Özgür, beim Abteilungsleiter des Erziehungsministeriums, Orhan Genç und beim Bürgermeister Dr. Orhan Fevzi Gümrükçüoğlu wurde den Delegationsmitgliedern Unterstützung auf allen Ebenen zugesagt.
Die Jugendmaßnahme im Oktober 2010 soll türkische und deutsche Scouts mit Trabzoner Jugendlichen zusammen bringen.
Die zwölf so genannten Scouts aus den Einrichtungen der Delegationsmitglieder sollen später als „Botschafter“ beider Regionen arbeiten und weitere Treffen initiieren und vorbereiten. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, die gegenseitigen Herkunftsregionen, Kulturen und Traditionen besser kennen zu lernen und das Zusammenleben zu fördern. Beteiligt sind unter anderem das Uni-Radio Trabzon, die Umweltorganisation TEMA, und das Theater- und Kulturhaus Trabzon. Hauptpartner auf türkischer Seite ist das Trabzoner Jugendcenter.
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