Trilaterale Jugendbegegnungen im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu den Jugendbegegnungen im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks Nordrhein-Westfalen, Nord-Pas-de-Calais in Frankreich und Schlesien in Polen. Mehr über die Geschichte des Regionalen Weimarer Dreiecks erfahren Sie hier.

21.07.2012

Ministerin Schwall-Düren besucht Jugendgipfel in Polen

Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren hat in der polnischen Stadt Bielsko-Bia?a den Jugendgipfel 2012 im Rahmen des „Regionalen Weimarer Dreiecks“ besucht und dort mit Jugendlichen aus Deutsch­land, Frankreich und Polen diskutiert. 45 Jugendliche – je 15 aus den Regionen Nordrhein-Westfalen, Nord-Pas de Calais und Schlesien – debattieren in Schlesien noch bis zum heutigen Samstag gemeinsam über euro­päische Themen, arbeiten an Projekten und tauschen sich aus. Das Thema des Jugendgipfels, der jährlich abwechselnd in Schlesien, Nord-Pas de Calais und NRW stattfindet, heißt in diesem Jahr: „Wege aus der europäischen Krise: Sparkurs oder Solidarität?“

Ministerin Schwall-Düren: „Dieser Jugendgipfel bietet jungen Menschen nicht nur die Gelegenheit sich kennenzulernen und auszutauschen. Ganz wichtig ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber hinaus eine Solidarität untereinander entwickeln. Denn nur mit einem gemeinsamen europäischen Bewusstsein können wir die gemeinsamen europäischen Herausforderungen erfolgreich angehen.“

Das „Weimarer Dreieck“ wurde 1991 von den Außenministern Frank­reichs, Polens und Deutschlands gegründet, um die europäische Achse zu festigen. Daraus hervorgegangen ist das „Regionale Weimarer Dreieck“ der Regionen Nordrhein-Westfalen, Nord-Pas de Calais und Schlesien, unter anderem mit dem seit 2001 stattfindenden Jugend­gipfel. Der zwölfte Jugendgipfel findet vom 15. bis zum 21. Juli 2012 in der schlesischen Stadt Bielsko-Bia?a statt und wird vom Land Nordrhein-Westfalen und den Partnerregionen in Schlesien und Nord-Pas de Calais ausgerichtet. Im kommenden Jahr wird der Jugendgipfel in NRW veranstaltet. Das diesjährige Treffen in Polen orientiert sich an der Frage, welche Lösungsstrategien im krisengeschüttelten Europa erfolg­versprechend sein können.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohnen gemeinsam im Fremd­sprachenkolleg Bielsko-Bia?a und treffen im Laufe der Woche zum Beispiel mit EU-Abgeordneten, Vertreterinnen und Vertretern von NGO’s und der drei Regionen zusammen. Neben Workshops in Klein­gruppen stehen auch gemeinsames Kochen und Museumsbesuche auf dem Programm. Ministerin Schwall-Düren: „Ich bin gespannt, welches Fazit die Jugendlichen am Ende der Woche aus diesem Jugendgipfel ziehen.“

 Das IBB Dortmund hat die Teilnahme der deutschen Jugendlichen im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vorbereitet und begleitet.

 

Unser Foto oben zeigt Ministerin Angelica Schwall-Düren auf dem Podium (Foto: Landesregierung)

Unser Foto unten zeigt das junge Publikum. (Foto: IBB)

Weitere Bilder können unter www.mbem.nrw.de/galerien abgerufen werden.

 

20.08.2011

Das war der 11. Jugendgipfel in der Stadt Gravelines in Nordfrankreich zum Thema "Die Zukunft der Energie - die Energie der Zukunft"

Diese Dia-Show startet automatisch. Durch Klick auf die Pfeile können Sie im eigenen Tempo blättern. Durch einen Klick auf die Mitte des Startfotos können Sie die Darstellung vergrößern. Die Fotos wurden uns netterweise zur Verfügung gestellt von Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

30.08.2010

So schön war der 10. Jugendgipfel in der Europäischen Kulturhauptstadt

Sehr informativ: Die Gruppe lernte viel über das Ruhrgebiet, ...

über die Bergbautraditionen in Polen und Frankreich und ...

über traditionelles Liedgut.

Einfach Kult...

die Kulturhauptstadt Europas 2010 macht Laune.

Der offizielle Empfang durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Auf zur nächsten Ziel...

Gute Laune beim Besuch der Zeche Zollverein.

Gruppenbild unterm Förderturm ...

Und ein Kuli-Tatoo als echtes Fan-Bekenntnis...

Begegnung mit Bergmann...

Diese Dia-Show startet automatisch. Durch Klick auf die Pfeile können Sie im eigenen Tempo blättern. Durch einen Klick auf die Mitte des Startfotos können Sie die Darstellung vergrößern.  Die Fotos haben uns freundlicherweise Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzw. die Pressestelle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Ein kleines Jubiläum: Der zehnte Jugendgipfel der Regionen

Zum zehnten Mal hat die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen 15 junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen eingeladen zur Teilnahme am Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) hat den Jugendgipfel organisiert. Mehr zum Programm 2010 finden Sie hier.

Rückblick auf den 10. Jugendgipfel in Jahr 2010 - So schön war es in NRW

Die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 konnten die Jugendlichen aus Frankreich, Polen und Deutschland von ihrem Standort in Bochum aus erkunden und erleben. Und der absolute Höhepunkt war ein Empfang in der Düsseldorfer Staatskanzlei (unser Foto).Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Eindrücke und Erlebnisse auf einer Website dokumentiert, die dauerhaft im Netz bleibt. Zur Website geht es hier.

30.08.2009

Rückblick auf den 9. Jugendgipfel in Polen im Jahr 2009 - So schön war es es in Bielsko/ Biala

Fotos: Teilnehmerinnen und Teilnehmer/ erstveröffentlicht im Internet. 

 

Diese Dia-Show startet automatisch. 

Welche Bedeutung haben Grenzen im modernen Europa? Was grenzen sie ein?  Wen grenzen sie aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt beim neunten Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks vom 28. Juni bis 5. Juli 2009 in Polen. 15 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen durften auf Einladung der Staatskanzlei NRW Gleichaltrige aus Polen und Frankreich treffen in der südpolnischen Stadt Bielsko/ Biala. Mehr ...

Trilaterales Treffen im Rahmen des Weimarer Dreiecks 2008:

Achte Jugendkonferenz in Frankreich gab wichtige Impulse

Ein polnischer Abend an der französischen Atlantikküste war nicht nur für die deutschen Teilnehmer an der achten französisch- deutsch- polnischen Jugendkonferenz ein Highlight. Am 5. Juli waren die 15 deutschen Teilnehmer von der anregenden, aber auch anstrengenden einwöchigen Jugendbegegnung im Rahmen des
Regionalen Weimarer Dreiecks zurückgekehrt.

Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) hatte die deutsche Beteiligung im Fachbereich Beruf international und Migration organisiert und mit Linda Ebbers eine Gruppenleiterin mit auf den Weg nach Nordfrankreich geschickt. Bereits seit 2004 betreut das IBB dieses jährliche Projekt im Auftrag der Staatskanzlei NRW.   

Sieben Tage lang trafen die 17- bis 23jährigen Gleichaltrige aus den nordrhein-westfälischen Partnerregionen Nord-Pas de Calais (Frankreich) und Schlesien (Polen). Im nordfranzösischen Ferienort Ambleteuse, wenige Kilometer westlich von Calais, widmeten sich die insgesamt 45 Teilnehmer intensiv dem Thema „Migration im erweiterten
Europa“.

Zahlreiche Impuls-Vorträge beleuchteten das Thema – von der jahrhundertealten Geschichte der Migration in Europa bis zu möglichen Folgen des irischen „Neins“ zum Lissabon-Vertrag und möglichen Folgen für die EU. Politiker der drei Regionen besuchten die Gruppe, darunter Europareferent Dr. Christian Engel von der NRW-Staatskanzlei,
Vize-Marschall Zbyszek Zaborowski, in der Region Schlesien zuständig für internationale Angelegenheit und Kultur, Europareferent Michel Grellier und Jan Olbrycht, Mitglied des Europaparlaments und Vizepräsident der Kommission für Regionalentwicklung. Damit nicht genug: Sogar mit dem polnischen Botschafter in Frankreich, Seiner Exzellenz Tomasz Orlowski, sowie dem deutschen Botschafter Seiner Exzellenz Peter Ammon machten die jungen Leute auf der achten Jugendkonferenz Bekanntschaft und auch Wanda Krystyna Kalinska vom polnischen Generalkonsulat in Lille stattete der Politik-interessierten Gruppe einen Besuch ab.

Mit ihren Vorträgen stießen die hochkarätigen Besucher lebhafte Diskussionen an, zum Beispiel über die zunehmende Anforderung an die räumliche Flexibilität hoch qualifizierter Spezialisten innerhalb Europas. Die jungen Teilnehmer brachten individuelle Erfahrungen und unterschiedliche Blickwinkel in die Gespräche ein: Die eigene Herkunft aus dem Iran und Erfahrungen von Elternteilen aus dem Senegal und Algerien. Die jungen Polen berichteten vom spürbaren Druck auf die neue EU-Außengrenze in Polen durch Zuwanderungswillige aus Belarus, der Ukraine und Russland  – während qualifizierte junge Polen aktuell zur Arbeitssuche in Richtung England und Irland abwandern. 

Interessante Impulse vermittelte die Vorführung des preisgekrönten Films ‚Lichter’. Er erzählt die Lebensgeschichten von jungen Deutschen, Polen und Ukrainern, die sich in Frankfurt an der Oder begegnen und erkennen, dass in ihren Lebensgeschichten Welten aufeinander treffen. Am Grenzfluss zeigt der Film, wie schmal die Grenze ist zwischen  Armut und Auskommen, zwischen Lüge und Legalität, zwischen dem Wunsch nach freier Wahl des Aufenthaltsortes und der Wirklichkeit für die Menschen jenseits der EU-Grenze. “Dieser Film hat viele sehr bewegt“, berichtet Linda Ebbers, Begleiterin der deutschen Gruppe.

Die vielen neuen Erfahrungen verarbeiteten die Teilnehmer schließlich in Workshops zu Collagen, Sketchen und Mind-Maps und präsentierten diese Ergebnisse am Ende der Woche am 4. Juli beim trilateralen Jugendgipfel im Conseil Régional, dem französischen Regionalparlament in Lille, wo die Gruppe am Ende sogar Gelegenheit zu Gesprächen mit französischen Europa- und Regional-Politikern hatte.

Simultan-Dolmetscher sorgten die ganze Woche über für glänzende Verständigung. Im Freizeitprogramm genossen die jungen Leute die Nähe zum Meer. „Viele hatten zum ersten Mal Gelegenheit zum Strandsegeln“, erzählt Linda Ebbers. Am Ende der informationsreichen Woche stand für viele fest: So eine Begegnung müsste es noch einmal geben. Und auch das Thema Migration bietet noch viele Anknüpfungspunkte für weitere Diskussionen. Vorüberlegungen auf politischer Seite zur Fortsetzung dieser Themenreihe über drei Jahre  bestehen bereits.

Zum Hintergrund:
Die 15 deutschen Teilnehmer kamen aus Recklinghausen, Essen, Dortmund, Pulheim, Bonn, Nettetal, Sendenhorst, Meschede, Warendorf, Bad Oeynhausen, Oerlinghausen, Oer-Erkenschwick und Bergkamen. Eingeladen waren sie von der Staatskanzlei des Landes Nordhrein-Westfalen, die die Jugendbegegnung auf der Basis des Weimarer Dreiecks zum achten Mal mit veranstaltet hatte.

Die jährliche Jugendkonferenz wird reihum in den Ländern Deutschland, Frankreich und Polen angeboten und in Deutschland organisiert unter anderem vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) e.V. in Dortmund. Sie zieht auf regionaler Ebene die Achsen des Weimarer Dreiecks zwischen den drei Ländern nach, das der frühere deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher zusammen mit seinen französischen und polnischen Amtskollegen, Dumas und Skubiszewski, am 28. August 1991 in Weimar ins Leben gerufen hat.

2008 führte es zum achten Mal junge Menschen aus den früheren Bergbaugebieten Nord-Pas de Calais (Frankreich), der Woiwodschaft Schlesien (Polen) und Nordrhein-Westfalen zusammen.

Mitgewirkt haben:
Das Deutsch-französische Jugendwerk, das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das IBB, das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Gliwice, das Maison de la Polonia de France in Hénin –Beaumont und das Goethe-Institut in Lille.

Trilaterale Jugendkonferenz in NRW im Juli 2007:

Unterwegs in Europa zu neuen Berufen

45 Jugendliche aus Schlesien (Polen), Nord-Pas de Calais ( Frankreich) und Nordrhein-Westfalen trafen sich in der Woche vom 1. bis 8. Juli 2007 in Dortmund. Sie lebten und lachten gemeinsam, besuchten die Deutsche Bank und die Jobmesse Erneuerbare Energien in Gelsenkirchen, das WDR-Hörfunkstudio Dortmund und ein Logistikzentrum. Sie suchten und fanden Antworten auf die Frage nach neuen Berufen für junge Europäer. Organisiert hatte die Veranstaltung das IBB im Auftrag der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei als regionalen Teil des Weimarer Dreiecks, das einst Außenminster Hans-Dietrich Genscher initiiert hatte. Einen kleinen Eindruck davon, wie sie die Woche erlebten, vermittelt diese Dia-Show.

Schnell zum Ziel

Jetzt bewerben zum 13. Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks...mehr

Förderprogramm Belarus mehr...

fokus²: Die Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen gehen in die zweite Phase mehr...

 

Das Förderprogramm ewoca³ in der zweiten Phase ... Mehr...

Die Zukunftswerkstatt in Minsk mehr...

Seit 27 Jahren im Programm: Studienfahrten "Auschwitz mit eigenen Augen ..." mehr

Dialog mit der Türkei ...mehr

IBB "Johannes Rau" Minsk
mehr...

Geschichtswerkstatt Minsk
mehr...

Arbeitsschwerpunkte und Projekte mehr ...

Die Zeitschrift Belarus Perspektiven... mehr 

 

Das Europäische Tschernobyl - Netzwerk mehr...