Spurensuche Nationalsozialismus in Auschwitz

Auschwitz ist der bekannteste Ort der Ermordung europäischer Juden. Auschwitz ist aber auch das Symbol des Holocaust schlechthin. Diese Doppelrolle überfrachtet den Ort ein wenig. Dabei gibt es kaum eine Gedenkstätte dieser Art, an der so viel Originales zu sehen und zu fassen ist. Es ist alles andere als nur ein Symbol oder ein Gedenkort. In zwei ehemaligen Lagern, dem Stammlager, das ein Instrument deutscher Polenpolitik war, und dem Lager Birkenau mit seinen Einrichtungen des Massenmords finden wir reichlich Anschauungsmaterial. Wer einmal hier war, wird ein Zeuge der Geschichte. Die Behauptung, die Verbrechen habe es nicht gegeben, wird er fortan nicht unwidersprochen stehen lassen.

Uns geht es darum, wie ein solches verbrecherisches System funktionierte und welche Menschen die Verbrechen begingen. Diese Frage ist in Auschwitz nicht nur spekulativ zu beantworten. In den zahlreichen original erhaltenen Dokumenten, in Gesprächen mit Zeitzeugen und mit Wissenschaftlern lassen sich diese Fragen in Auschwitz wie an kaum einem anderen Ort bearbeiten.

Das Programm führt auch nach Krakau, einem einstigen Zentrum jüdischer Kultur. Hier wird bei Besuchen von Museen, Synagogen, Friedhöfen sowie bei jiddischen Speisen und Klezmermusik spürbar, was eigentlich das jüdische Leben ausmachte.

Welche Vorteile hat die Zusammenarbeit mit uns?

Das Programm unserer Studienreisen zum Lernort Auschwitz umfasst weit mehr als nur eine Besichtigung. Unser Anspruch liegt darin, einen Lernprozess anzustoßen, den wir konzeptionell, organisatorisch und personell begleiten.

Was beinhaltet unsere Dienstleistung?

Wir bieten eine vollständige Dienstleistung mit Transport, Unterkunft, Vollverpflegung, Auslandskranken- und Unfallversicherung, einer bilingualen ortskundigen Reisebegleitung, allen Eintrittspreisen sowie zusätzlichen Honoraren für Gespräche mit Zeitzeugen, Experten und anderen Fachleuten an. Bei der Auswahl der Dienstleistungen und Programmpartner gehen wir mit großer Sorgfalt vor und nutzen unsere langjährigen Kontakte.

Wie entsteht ein Programm?

Unter Berücksichtigung der Schulform, der Altersgruppe und ihres Wissensstandes sowie der fachlichen Einbettung arbeiten wir mit Ihnen auf der Grundlage von Rohentwürfen verschiedener Programme das passende aus. Dabei verständigen wir uns auf eine gemeinsame pädagogische Zielsetzung. Folgende Fächer binden wir in unsere Programme beispielsweise ein: Geschichte, Politik, Religion, Deutsch, Kunst, Musik, Wirtschaft, Verwaltung, Geografie, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Philosophie, Ethik. Zu den Standardpunkten unserer Programme gehört eine geführte Besichtigung im ehemaligen Stammlager Auschwitz und dem ehemaligen Konzentrationslager Birkenau. Fester Bestandteil unserer Programme ist auch ein Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Häftling von Auschwitz. Die Gestaltung unserer Programme bezieht ergänzende und vertiefende Punkte ein. Die vielfältigen Möglichkeiten sollten jedoch nicht zu einer Überfüllung des Programms führen, denn gerade bei diesem Thema muss eine Überforderung in mentaler und körperlicher wie auch zeitlicher Hinsicht vermieden werden.

Welche Transportmittel nutzen wir?

Die Reise erfolgt per Bus, Bahn oder Flugzeug mit den dazugehörigen Transfers. Entgegen der Annahme, dass sich eine Flugreise auf nur anderthalb Stunden beschränkt, sollte man unbedingt auch die Anfahrts- und Abfertigungszeiten beachten, sodass eine Flugreise bis zu insgesamt 6 Stunden in Anspruch nimmt. Eine Bus- oder Bahnreise dauert etwa 15 Stunden. Je nach Gegebenheiten kann die Reise über Nacht erfolgen, damit Sie mehr Zeit für das Programm zur Verfügung haben.

Welche Unterkünfte nutzen wir?

Bei der Auswahl der Unterkünfte achten wir besonders auf die Qualität und Lage der Unterkunft sowie auf die Räumlichkeiten, die zu Gruppenzwecken genutzt werden können. Wichtig ist uns, dass sich die Gruppenunterkunft am Lernort selbst befindet, um die Kontinuität für das Lernen zu gewährleisten. Aus unserer Erfahrung wählen wir Häuser und Hotels, die unsere Jugendarbeit unterstützen.

Wie lassen sich die Kosten reduzieren?

Durch Fördermöglichkeiten der im letzten Jahr gegründeten Stiftung „Erinnern ermöglichen“ und anderer uns bekannter Förderer können wir den Eigenbeitrag der Teilnehmer in einem angemessenen Rahmen halten. Bei kleineren Gruppen (von etwa 15 Teilnehmern) ist der Teilnahmepreis verhältnismäßig hoch. Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein gemeinsames Programm von Gruppen aus zwei oder mehr Schulen durchzuführen. Wir helfen bei der Suche nach der passenden Partnerschule und berücksichtigen diese Besonderheit auch bei der Programmgestaltung.

Hier können Sie Programmrohfassungen herunterladen,
die Ihnen einen ersten Eindruck unserer Studienfahrten vermitteln. Der Programmverlauf und die Programmpunkte sprechen wir mit Ihnen ab und binden ihn an Ihren Fachunterricht an. Hierzu können wir zahlreiche Vorschläge machen, so dass kein Programm wie das andere verläuft.

(Alle in den Beispielen genannten Preise für die Studienfahrten entsprechen dem Stand Februar 2011. Detaillierte Preise auf Anfrage.)

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie die Schlagworterklärungen aus den Programmrohentwürfen als Druckversion haben möchten. Gerne senden wie sie Ihnen per E-Mail zu. Ihre Ansprechpartnerin ist Agata Grzenia.

Telefon Durchwahl: 0231-952096-27
E-Mail: grzenia@ibb-d.de

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