ewoca³-Ziel 2011: Die Kleinstadt Bünde stellt sich vor...
In Bünde verbinden sich Kunst und BauenJugendbegegnung Stari-Lepel-Palermo-Bünde: Gruppe 1 - Bauen – widmet sich der Fertigstellung der hallbfertigen Lehmscheune, der Errichtung einer Open-Air-Sitzecke mit Bänken und ähnlichem. In der früheren Zigarrenstadt entstand die Idee zur LehmbauweiseDie Heimstätte Dünne ist eine Siedlung bestehend aus einem Dutzend kleiner und größerer Lehmhäuser, die unter wuchtigen Buchen beidseitig eines südlichen Nebentales des Wiehengebirges im Bünder Ortsteil Dünne. Die Theologe und Pastor Gustav von Bodelschwingh (1872-1944), Sohn von "Vater Bodelschwingh", gründete 1907 den Verein Heimstätte Dünne und legte das Fundament für ein entsprechendes Siedlungsprogramm. Gustav von Bodelschwingh hat in der Zeit der Weimarer Republik, zu Zeiten großer Wohnungs- und Arbeitsnot, zunächst in Minden-Ravensberg und später auch im Bergischen Land mehr als 600 Einfamilienhäuser für Familien aus der Arbeiterschaft mit Hilfe der Siedler und seines Vereins Heimstätte Dünne errichten lassen zu einem großen Teil in einer neuen von ihm mitentwickelten Lehmbauweise. Der Verein "Heim-statt Tschernobyl e.V." mit Sitz in Bünde hat dieses Konzept weiterverfolgt und baut seit 1991 mit vielen freiwilligen Helfern zwei Lehmbausiedlungen mit Infrastrukturprojekten im nicht verstrahlten Norden von Weißrussland für Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Ebenso wie die westfälische Heimstätte Dünne gGmbH wird auch der Verein „Heimstatt Tschernobyl“ vom westfälischen Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh, einem Großneffen Gustav von Bodelschwinghs, geführt. Die Kleinstadt Bünde mit ihren rund 45 000 Einwohnern liegt im nordöstlichen Nordrhein-Westfalen etwa 20 Kilometer nördlich von Bielefeld. Der Ort war einst Zentrum der europäischen Zigarrenindustrie und gehört heute zum Kreis Herford. (Quellen: Wikipedia und Wolfgang Belitz)
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