ewoca³-Ziel 2011: Die Kleinstadt Szprotawa stellt sich vor...
In Szprotawa dreht sich alles um das Thema WasserJugendbegegnung Gevelsberg-Butera-Szprotawa: Zentraler Moment der trilateralen Begegnung zwischen Gevelsberg, Butera und Szprotawa wird die Auseinandersetzung mit der Thematik Umweltschutz sein. Dabei steht das Element Wasser im Vordergrund. Auf dem Wasser werden die Jugendlichen mit Kanus reisen, sich mit dem Element intensiv auseinandersetzen und einige Aufbereitungstätigkeiten durchführen. Dabei wird der Ausgangspunkt der Reise, der "Hafen Sprotawa", erneuert. Der Hafen dient als Basis für unterschiedliche Unternehmungen in die Umgebung wie auch ins nahegelegene Naturschutzgebiet. Anmeldestatus: Bewerbungsfrist läuft nochAnsprechpartner des deutschen Projektpartners ist das Jugendzentrum der Stadt Gevelsberg, Katja Kirchoff-Klapproth. Ein kleines Städtchen nordöstlich von GörlitzSzprotawa (deutsch Sprottau) ist eine Stadt mit fast 13.000 Einwohnern in der Woiwodschaft Lebus in Polen. Sie liegt an der Mündung der Sprotte in den Bober und ist die Partnerstadt von Gevelsberg. Die erste Erwähnung der Stadt Sprottau datiert aus dem Jahr 1000.1254 erhielt Sprottau die deutschen Stadtrechte vom ersten Glogauer Piastenherzog Konrad II., der seit 1251 auch als Herzog von Sprottau titulierte. Die Entwicklung der Stadt erfolgte recht schnell: Schon im Jahre 1304 bestätigt sein Sohn Konrad III. „Köberlein“ der Stadt Sprottau alle Stadtrechte und Privilegien. Zusammen mit dem Herzogtum Glogau gelangte Sprottau 1331 als ein Lehen an die Krone Böhmen, die ab 1526 die Habsburger innehatten. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Sprottau wie fast ganz Schlesien an Preußen. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1816 Sitz des Landkreises Sprottau. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand die Stadt wirtschaftlich in hoher Blüte durch Eisen-, Textil- und Wachswarenindustrie. Zusätzlich bot eine Ofenfabrik mehr als 400 Arbeitsplätze, 1939 hatte die Stadt 12.578 Einwohner. Bei Kriegsende 1945 war Sprottau zu annähernd 90 % zerstört. Als Folge des zweiten Weltkriegs fiel Sprottau 1945 an Polen und wurde in Szprotawa umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben. Dadurch ging die Einwohnerzahl deutlich zurück. 1946 waren es nur noch 2.672 Einwohner. Die neuen Bewohner waren ihrerseits zum großen Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen, das an die Sowjetunion abgetreten werden musste. Sprottau besitzt unter anderem eine sehenswerte katholische Stadtpfarrkirche, erbaut vom 13. bis 16. Jahrhundert. Quelle: Wikipedia
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