Die Partnerschaftskonferenz 2009 in Geseke im Pressespiegel

An dieser Stelle listen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktionen und Autoren die Reaktionen der Medien auf. Falls Sie weitere Erwähnungen kennen, die wir hier noch nicht erfasst haben, wären wir für einen Hinweis dankbar an webmaster@ibb-d.de.

 

Engagiert für die Opfer der Tschernobyl-Katastrophe

16. großes „Familientreffen“ der Initiativen im Gästehaus Dicke Birken. Fast 350 Teilnehmer aus Deutschland, Weißrussland und der Ukraine

In der Geseker Zeitung berichtet am 28. April 2009 Dagmar Meschede über das Partnerschaftstreffen wie folgt: 

ERINGERFELD   Die Aula des Gästehauses Dicke Birken war voll in diesen Tagen. Fast 350 Männer und Frauen aus Deutschland, Weißrussland und der Ukraine haben sich dort beim 16. großen „Familientreffen“ der Partnerschaftsinitiativen zu Tschernobyl getroffen. Organisiert hatte die dreitägige Veranstaltung das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB).„Das Treffen ist in erster Linie ein Austausch zwischen den Vereinen, die in der Regel aus Laien bestehen und die etwas für die Opfer der Tschernobyl-Katastrophe tun wollen“, erklärte die für das Projekt zuständige Pressereferentin Mechthild von Büchel. Die meisten Partnerschaftsinitiativen wurden vor 23 Jahren unmittelbar nach der Tschernobyl-Katastrophe gegründet. Bei der Konferenz im Gästehaus Dicke Birken hatten die Teilnehmer der Tagung drei Tage Zeit, Einblick in die Arbeit der verschiedenen Organisationen zu nehmen.

Mehr als 1000 deutsch-belarussische und deutsch-ukrainische Partnerschaftsinitiativen bestehen mittlerweile. Ein Beispiel ist das Projekt „Nadeshda“, das Kinder, die im Tschernobyl-Gebiet leben, zur Erholung aufnimmt. 24 Tage bleibt ein Kind in der Einrichtung, bevor es schließlich nach Hause zurückkehrt, lässt Nadeshda-Mitarbeiterin Larissa Jakowjuk wissen. Bis zu 300 Kinder nimmt die Institution „Nadeshda“ pro Jahr auf.

Bei dem großen Treffen der Initiativen im Gästehaus Dicke Birken standen zudem die Fragen „Was macht eine gute Partnerschaft aus?“, „Welchen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel können Partnerschaften über die Grenzen hinweg leisten?“ im Vordergrund. „Nach dem Mauerfall hat alles begonnen mit Hilfslieferungen, seit 2002 leisten die Initiativen längst strukturelle Hilfen“, betonte der Organisator und IBB-Geschäftsführer Peter Junge-Wentrup.
Auch in die Zukunft blickten die Initiativen bei ihrer Zusammenkunft. Präsentiert wurde bei der Tagung zudem die multimediale Ausstellung „Tschernobyl - eine verdrängte Katastrophe“. Außerdem stellte das IBB seine neue Internetplattform vor.

Initiativen: Tschernobyl-Kinder brauchen Erholung in Deutschland

Der Evangelische Pressedienst epd berichtet in seinem Landesdienst West und bundesweit bereits am Sonntag, 26. April 2009, über die Konferenz in Geseke wie folgt:  


Geseke (epd). Kinder aus Gebieten, die durch den Reaktorunfall von Tschernobyl verstrahlt wurden, brauchen weiterhin Erholungsaufenthalte in Deutschland. Dafür sprachen sich  

Tschernobyl-Initiativen am 23. Jahrestag nach der Katastrophe am Sonntag bei einer Tagung des Internationalen Bildungs-und Begegnungszentrums (IBB) im westfälischen Geseke aus. Die Gruppen laden jedes Jahr 8.000 Kinder nach Deutschland oder in eigens gebaute Ferienzentren in unverstrahlte Gebiete Weißrusslands ein.
 

«Die Kinder brauchen diese Erholung zur Stärkung des Immunsystems,» sagte der Arzt Ludwig Brügmann von der Initiative «Heim statt Tschernobyl». Der Süden Weißrusslands, der an Tschernobyl in der Ukraine angrenzt, war von der radioaktiven Strahlung am stärksten betroffen. «Dort leiden viele Menschen an Schilddrüsenkrebs, der allerdings heilbar ist, wenn er frühzeitig erkannt wird,» sagte Brügmann. Deshalb würden die Kinder bei ihren Erholungen auch eingehend untersucht.

Die Tschernobyl-Gruppen beklagten übereinstimmend, dass das Interesse an diesem Engagement erlahme. «Wir haben Schwierigkeiten, in Deutschland und Weißrussland junge Menschen zu finden, die sich für die Unterstützung der Opfer der Katastrophe engagieren,» sagte Astrid Sahm, Vorsitzende der Gruppe «Nadeshada». Mit Workcamps in  Weißrussland, bei denen Häuser für Umsiedler gebaut werden, sollen Jugendliche aus beiden Ländern für die Arbeit gewonnen werden, kündigte Sahm an.

 
 epd-West idv ros

 261201 Apr 09

"Sichtbare Zeichen gegen Atomkraft"

WR-Redakteurin Petra Kappe berichtete in der Ausgabe vom 27. April 2009 in der Westfälischen Rundschau auf der 6. Seite ausführlich über die Partnerschaftskonferenz in Geseke

  

Noch immer großer Hilfebedarf

In den Ruhr Nachrichten berichtet Irene Dänzer-Vanotti am 27. April auf Seite 3. Den Text sehen Sie als pdf-Datei hier.

Initiativen: Tschernobyl-Kinder brauchen Erholung in Deutschland

Die Aachener Nachrichten und die Nuee Westfälische in Bielefeld zitieren in ihrer Ausgabe vom Montag, 27. April,  über die Konferenz in Geseke, den epd-Bericht. Im Internet ist der Text zu finden hier.

Über die Gefahr, Tschernobyl zu vergessen

Die Ukrainische Redaktion der Deutschen Welle berichtet bereits am Freitag, 24. April 2009, zum Konferenzauftakt. Zur Berichterstattung geht es hier.

Die Weißrussische Redaktion der Deutschen Welle widmet der Konferenz einen Thementag am 27. April 2009. Im Internet spiegelt sich die Berichterstattung an zwei Stellen nämlich hier und hier.

23.04.2009

Familientreffen in Eringerfeld - Partnerschaftskonferenz lockt 330 Teilenhmer aus Osteuropa und Deutschland an einen Ort

Das große Familientreffen kündigt die Geseker Zeitung am Donnerstag, 23. April, mit dem folgenden Artikel an:


ERINGERFELD   Aus der Ukraine, aus Weißrussland und aus allen Teilen Deutschlands kommen mehr als 330 Teilnehmer vom 24. bis 26. April zur 16. Partnerschaftskonferenz des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerkes (IBB) ins Tagungszentrum nach Eringerfeld.Was macht eine gute Partnerschaft aus? Welche Klippen muss sie umschiffen und welchen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel können Partnerschaften über die Grenzen hinweg leisten? Diesen Fragen geht die dreitägige Zusammenkunft in Impulsvorträgen und Workshops auf den Grund. Zusammen mit namhaften Experten aus der Ukraine, Deutschland und Belarus werden beispielhafte Projekte in der gemeinsamen Arbeit präsentiert und neue Vorhaben entwickelt. Praktische Erfahrungen mit dem Freiwilligendienst und Erfahrungen des Evangelischen Entwicklungsdienstes sind weitere Themen. Außerdem wird die Ausstellung „Tschernobyl - verdrängte Katastrophe“

gezeigt. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem der Leiter der Außenstelle der Ukrainischen Botschaft in Bonn, Dr. Jaroslav Baran, die Abgeordnete der Nationalversammlung in Minsk, Swetlana Schilowa, Raisa Sinelnikowa vom

Förderprogramm Belarus sowie Otmar Greiff vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Eröffnet wird das so genannte Familientreffen am morgigen Freitag um 19 Uhr. Nach den Begrüßungsansprachen beginnt um 19.45 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Perspektiven der zivilgesellschaftlichen Initiativen in den deutsch-belarussischen und deutsch-ukrainischen Beziehungen“. Am Samstag geht es in verschiedenen Projektgruppen um Themen wie die soziale Arbeit mit Jugendlichen, erneuerbare Energien oder nachhaltige Entwicklungen in Schulen und Kommunen. Die Ergebnisse werden abends auf einem Markt der Möglichkeiten präsentiert. Eine Andacht und ein Vortrag runden das Treffen am Sonntag ab.

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