Die Zukunftswerkstatt Minsk

Grünes Licht für die Zukunftswerkstatt Minsk

Der Grundstein ist im April 2011 in Minsk gelegt worden: Die Zukunftswerkstatt Minsk, das neue ehrgeizige Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund im EU-Nachbarland Belarus, nimmt konkrete Formen an. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die architektonische und energetische Planung für das zukunftsweisende Projekt.Einen Bericht über die symbolische Grundsteinlegung am 17.April 2011 in Minsk finden Sie hier.

Broschüre informiert über Träger, Ziele und Inhalte

Die Zukunftswerkstatt Minsk richtet sich an Experten und die interessierte Öffentlichkeit: Sie wird der Ort, an dem die Lebensschicksale der Liqidatoren von Tschernobyl und ihrer Familien in den radioaktiv belasteten Gebieten aufgezeichnet und dokumentiert werden. Mit Blick in die Zukunft kommen Erneuerbare Energien am Gebäude und in der ständigen Ausstellung zum Einsatz. Das Konzept erläutert ausführlich die Broschüre (in drei Sprachen).

"Leitfaden integrale Planung" schreibt ehrgeizige Ziele fest

Voraussetzung für die Umsetzung energieeffizienter Architektur ist „integrale Planung“. Das heißt, dass die Planungsbeteiligten, beginnend mit der Grundlagenermittlung,eng miteinander zusammenarbeiten. Das setzt eine Teamfähigkeit voraus,die im Baubereich nicht selbstverständlich ist.

Zum Planungsteam gehören Bauherr, Architekten und Stadtplaner, Ingenieure aus den Bereichen der technischen Ausrüstung, Energie und Bauphysik, Tragwerksplaner und möglicherweise weitere Fachleute aus anderen Bereichen. Entscheidende Voraussetzung für das Gelingen des integralen Planungsprozesses ist die Verständigung auf verbindliche Ziele und die Bereitschaft, über die eigene Fachdisziplin hinaus das „Ganze“ in den Blick zu nehmen - im Sinne des Prinzips: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.
Der  "Leitfaden integrale Planung" steht zum Download zur Verfügung (13,9 MB).

Die Ziele der Nachhaltigkeit: Behaglichkeit und intelligente Planung

Eine nachhaltige Planung setzt die Einhaltung strenger Kriterien voraus - um die globalen Ökosysteme zu entlasten. Lesen Sie mehr...

Passivhaus senkt den Bedarf an Primärenergie drastisch ab

Eine optimale Ausrichtung zur Sonneneinstrahlung, intelligente Dämmung und eine ausgeklügelte Lüftungstechnik senken in einem Passivhaus den Primärenergiebedarf nennenswert ab. Lesen Sie mehr...

Das Energiekonzept optimiert Temperaturen und Strombedarf

Die Speicherung von Wärme, eine bedarfsgerechte Kühlung und eine Absenkung des Strombedarfs für Beleuchtung und andere Geräte berücksichtigt das Energiekonzept. Lesen Sie mehr.

Integrale Planung berücksichtigt Niederschläge und städtebauliche Situation

Die integrale Planung betrachtet das Passivhaus schließlich in seiner Umgebung, berücksichtigt klimatische und städtebauliche Standortfaktoren. Lesen Sie mehr...

Materialauswahl berücksichtigt vorhandene Mittel vor Ort

Die Materialienauswahl für ein Passivhaus betrachtet schon in der Planungsphase die Umweltverträglichkeit und den Ressourcenschutz. Lesen Sie mehr ...

Die Zukunftswerkstatt Minsk war Thema einer Abschlussveranstaltung in der IBB "Johannes Rau" in Minsk im September 2011. Ausführliche Informationen über dieses Seminar - an dem 41 Vertreter von Planungsbeteiligten und Nichtregierungsorganisationen teilnahmen - finden Sie hier.

Ältere Nachrichten zur Zukunftswerkstatt Minsk

17.04.2011: Grundstein gelegt für die Zukunftswerkstatt Minsk 

30.09.2010: IBB entwickelt Passivhaus-Standard für Belarus

 

 

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