Auf dieser Seite finden Sie Informationen über alle Publikationen und Materialien, die das IBB Dortmund zur Verfügung stellen kann:

Neue Dokumentation „Zukunft gestalten nach Tschernobyl und Fukushima“

Mehr als nur ein Rückblick auf die Europäischen Aktionswochen 2013: Die jüngste IBB-Dokumentation „Zukunft gestalten nach Tschernobyl und Fukushima“ spannt auf 46 Seiten einen Bogen von der Energiepolitik in Europa zu den Erfahrungen der Initiativen, die sich 2013 an den zweiten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ beteiligt haben. Die Betrachtung aus gesamteuropäischer Perspektive will auch weitere Mitstreiter begeistern für die dritten Europäischen Aktionswochen im Jahr 2014.

„2014 werden wir erstmals eine Mitarbeiterin aus dem Europäischen Freiwilligendienst einbinden“, schaut Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund in die Zukunft. Die Weitergabe der Erfahrungen an die junge Generation ist ein zentrales Anliegen der wachsenden zivilgesellschaftlichen Bewegung.

In der Dokumentation ziehen die teilnehmenden Initiativen aus neun Ländern eine positive Bilanz der Europäischen Aktionswochen 2013: Die „Energetische Straßenbahn“ in Warschau, die zwei Stunden lang für Gespräche mit dem Zeitzeugen Wladimir Woltschenko durch die polnische Hauptstadt pendelte, war nur eines von vielen Highlights. Mit vielen Zeitzeugengesprächen und Kerzenaktionen gelang es den Initiativen, ihre kontinuierliche Arbeit gegen das Vergessen deutlich zu machen. Die vom IBB mitgegründete Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw entwickelte sich zum Kompetenzzentrum.

Die Dokumentation betrachtet daneben auch den aktuellen Stand der Energiepolitik in Europa, wo auch nach Fukushima zahlreiche Atomkraftwerke im Bau und in Planung sind. Aufschlussreiche Info-Grafiken veranschaulichen die Ausbau-Pläne und die sehr unterschiedlich hohen Anteile von Erneuerbaren Energien.

Die Dokumentation kann kostenlos angefordert werden unter der Rufnummer 0231-952096-0 oder per Online-Bestellung

Dr. Astrid Sahm: Atomenergie nach Tschernobyl und Fukushima

Dr. Astrid Sahm hat für die Zeitschrift Osteuropa, Ausgabe 7/2013,  Thema "Unter Strom. Energiepolitik in Europa" einen Beitrag die Energie- und Atompolitik in West- und Osteuropa verfasst. Den Artikel veröffentlichen wir hier mit freundlicher Genehmigung des Verlags. Einen Überblick über die weiteren Themen der Ausgabe und einen Link zur Bestellung der Print-Ausgabe finden Sie hier

Der Fukushima-Reader - Materialsammlung für Lehrerinnen und Lehrer

Der Fukushima-Reader, zusammengestellt von Monika Junge-Wentrup und veröffentlicht im Dezember 2012, enthält eine umfassende Materialsammlung für den Unterricht an weiterführenden Schulen in Sekundarstufe I und II. Er kann sowohl im naturwissenschaftlichen als auch im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht genutzt werden. Der Reader umfasst Informationen über Radioaktivität und ihre Wirkung, über den Ablauf des Unfalls in Fukushima, die Auswirkungen der Havarie, Berichte über die Arbeiter im AKW Fukushima, über die Bevölkerung in Japan, die Informationspolitik, Berichte Betroffener und die Reaktionen in Japan. Eine Liste der Literatur- und Quellenangaben rundet die Materialsammlung ab. Eine Ergänzung zum Themenkomplex Tschernobyl ist in Vorbereitung.

Die PDF-Datei als Download finden Sie hier. (In höherer Auflösung auf Anfrage!) 

Der Fukushima-Reader zum Klicken und Blättern

Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima - Der Film

Mit einem knapp siebenminütigen Film dokumentiert das IBB Dortmund die ersten europäischen Aktionswochen nach Tschernobyl und Fukushima. Zum 26. Jahrestag von Tschernobyl am 26. April 2012 und zum ersten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima hatte das IBB Dortmund europaweit in 112 Städten Aktivitäten gegen das Verdrängen und Vergessen angestoßen. Trägerkreise in Polen, Spanien, Großbritannien, Belarus, der Ukraine und Deutschland beteiligten sich mit Kerzenaktionen. Das IBB Dortmund hatte zudem Zeitzeugengespräche ermöglicht.

Dokumentation "Tschernobyl und Fukushima erinnern: Menschen - Orte -Solidarität - Zukunft" - hier zum Klicken und Lesen

Die Dokumentation  „Tscherrnobyl und Fukushima erinnern – Menschen – Orte – Solidarität – Zukunft“ dokumentiert die Arbeit zur Erinnerung an die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl 1986 und Fukushima 2011 mit vielen Fotos und Zitaten von Beteiligten.

Die Arbeit der jungen Historiker im Eustory-Netzwerk und die Gründung der ersten Geschichtswerkstatt Tschernobyl werden darin ebenso erwähnt, wie die Gründung des europäischen Tschernobyl-Netzwerks (ECN). Der Aufruf der Liquidatoren „an unsere Nachkommen“ ist im Wortlaut nachgedruckt. Und in einer Liste sind alle Städte erwähnt, die sich in den Jahren 2011 und 2012 an Erinnerungsaktionen beteiligt haben. Die 48 Seiten starke Broschüre enthält Texte in deutscher, englischer und russischer Sprache.

(Juli  2012; 3 €, zu bestellen beim IBB)

 

Der Bildband "Verlorene Orte, gebrochene Biografien"

hier als Leseprobe zum Klicken und Blättern

Zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl am 26. April 2011 gibt das IBB einen Bildband mit Fotografien von Rüdiger Lubricht heraus: "Verlorene Orte, gebrochene Biografien" zeigt auf 120 Seiten verlassene Dörfer und die letzten Bewohner der Region rund um Tschernobyl, die durch den radioaktiven Fallout verstrahlt worden ist. Der Bildband, herausgegeben von Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund, enthält ein Vorwort von Dr. Astrid Sahm.

(Februar 2011; 25,- €, zu beziehen über den Internet-Buchhandel)

"Tschernobyl und die europäische Solidaritätsbewegung"

hier als Leseprobe zum Klicken und Blättern

Das zweite Buch zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl schildert auf 238 Seiten erstmals die Entwicklung der Solidaritätsbewegung in ihrer europaweiten Dimension. Das Buch gibt Länderbeispiele aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Großbritanien, Irland und Spanien und berichtet über unterschiedliche Konzepte der Hilfe. Sie reichen von Erholungsangeboten für Kinder aus verstrahlten Gebieten im In- und Ausland über medizinische und soziale Projekte bis zu weiter führenden ökologischen Maßnahmen. Dr. Isolde Baumgärtner schildert die Solidaritätsbewegung in ihrem historischen Kontext und beschreibt auch die Entwicklung von der humanitären Hilfe bis zur Projektpartnerschaft.

Herausgegeben von Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. Redaktion: Dr. Isolde Baumgärtner, Marianne Wiebe und Ralph Jährling. Gestaltung: Grit Tobis. Mit einem Vorwort von Dr. Astrid Sahm.

(Zum Lesen klicken Sie auf die Mitte des Buches. Zum Blättern nutzen Sie einfach die Pfeile am Rand.)

März 2011, Verlag Books on Demand Norderstedt, 14,90 €, erhältlich im Buchhandel.  

Stimmen nach Fukushima und Tschernobyl - die Dokumentation zum Klicken und Blättern

Nach den Ereignissen in Fukushima hat das IBB Stellungnahmen gesammelt von Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens. Diese Stimmen nach Fukushima und Tschernobyl vermitteln ein eindrucksvolles Bild davon, dass sich viele Menschen die Energiewende dringlich wünschen. Das Stimmen nach Fukushima und Tschernobyl hat das IBB am 8. April 2011 mitgenommen nach Berlin und dort an politische Entscheidungsträger übergeben. Zum Lesen klicken Sie mitten auf das Bild, danach können Sie vorwärts und rückwärts blättern durch Klicken auf die Pfeile rechts und links am Seitenrand.  

25 Jahre nach Tschernobyl - Die Ausstellungsbroschüre

Alle Texttafeln und Infografiken der Wanderausstellung auf einen Blick: Hier finden Sie die Ausstellung zum Nachlesen und Nachschlagen. 

Genetische Schäden werden erst in den nächsten Generationen sichtbar: Winfried Eisenberg (IPPNW) erinnert an beunruhigende Fakten

In seinem Vortrag im Zusammenhang mit der Ausstellung in Kamen ruft Dr. Winfried Eisenberg, IPPNW, seinen Zuhörern beunruhigende Fakten über die Langzeitfolgen radioaktiver Strahlung in Erinnerung. Seinen Vortrag zum Nachlesen finden Sie hier.  

Umdenken nach Tschernobyl und Fukushima - Vortrag von Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, am 26. April 2011 in Berlin

Dipl. Ing. Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, hat anlässlich der Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 2011 in Berlin in seinem  Eröffnungsvortrag ein "Umdenken nach Tschernobyl und Fukushima" angemahnt. Den Vortrag zum Nachlesen finden Sie hier.
 

"Mahnende Zeichen - ein neues Zeitalter" - Ein Beitrag von Professor Dr. Erika Schuchardt, MdB

In ihrem Beitrag "Mahnende Zeichen - ein neues Zeitalter. Hiroshima - Tschernobyl - Ruanda - New York und unser Gedächtnis" hatte sich Frau Professor Dr. Erika Schuchardt ausführlich mit Fragen der gesellschaftlichen Krisenbewältigung auseinandergesetzt. Angesichts der Ereignisse in Fukushima erhält ihr Beitrag eine neue Aktualität. Den Beitrag finden Sie hier.

Chernobyl-25.eu sichert Spuren der Reaktorkatastrophe in ganz Europa

Welches Land berichtete als erstes über den Unfall in Tschernobyl und die radioaktive Wolke? Wie wird das Ereignis im Schulunterricht behandelt und was wissen die Menschen heute darüber? Wo steht es auf dem Lehrplan - und wo nicht? Welche Rolle spielt Zensur? In einem Internet-Seminar des Projektpartners EUSTORY gingen Preisträger früherer Geschichtswettbewerbe diesen Fragen auf den Grund. Im Juli 2010 informierten sich 30 ehemalige Preisträger im Rahmen einer Studienreise nach Minsk über die Folgen von Tschernobyl für die Menschen. Seit Ende April ist die neue Homepage www.chernobyl-25.eu online. Sie enthält spannende Dokumente, Interviews und Filmbeiträge in deutscher und englischer Sprache. Mehr...

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Das neue Programm Inklud:MI

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