Aktuelle Projekte des Fachbereichs Beruf international

Unsere laufenden Projekte

Viele unserer Weiterbildungs-Maßnahmen enden nicht nach einer gewissen Zahl von "Unterrichtsstunden". Sie sind auf eine längere Laufzeit ausgelegt und haben daher eher Projekt-Charakter. An dieser Stelle präsentieren wir unsere aktuellen Projekte:   

01.03.2011

fokus: Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit im Gesundheitswesen Gefördert durch den Europäischen Integrationsfonds (EIF)

Seit dem 1. März 2011 bis zum 28. Februar 2012 kann das IBB insgesamt 30 Trainingseinheiten kostengünstig für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Altenhilfe, der Behindertenarbeit sowie von Sozial- und Beratungsdiensten im Projekt fokus anbieten. 

Mitarbeitende mit multiethnischen Patienten oder Klienten können Zusatzqualifizierungen zur kultursensiblen Arbeit erwerben. Einrichtungen können ihre Organisation weiter entwickeln.

Für Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Kliniken, Beratungsstellen und  Behinderteneinrichtungen führen wir auf Ihren Bedarf zugeschnittene Grund- und Aufbauseminare vor Ort durch.
Die ein- oder zweitägigen Module sind für Gruppen von jeweils 8 bis 20 Personen konzipiert.

Einige Beispiele zu den Themenkomplexen:

  • Basiswissen zum Religions- und  kulturspezifischen Hintergrund
  • Ethnische Diversität versus Stereotype
  • Benennung und Umgang mit Krankheit und Behinderung
  • Ethnopsychiatrie
  • Familien, Erziehungs- und Rollenmuster und ihre Auswirkungen
  • Auswirkungen von Migration auf Gesundheit und Krankheit
  • Case-Management und Netzwerkbildung
  • Einbindung transkultureller Ressourcen in Arbeitsteams
  • Die Öffnung und Veränderung hin zu einer migrantenfreundlichen Einrichtung

Einen Flyer mit weiteren Informationen zu Inhalt, Kosten und zur Anmeldung finden Sie hier... 

Musterprogramme für die fokus-Fortbildungen (Liste im Aufbau):
Zweitägige Fortbildung in der Psychiatrie...

01.04.2010

Startsignal für den Aufbau eines Jugendnetzwerks mit der Türkei in der Region Trabzon

Startschuss für ein spannendes Projekt 2010: Das IBB erhielt jetzt eine Förderung nach dem Kinder- und Jugendplan des Landes NRW zum Aufbau eines Jugendnetzwerkes mit der türkischen Region Trabzon.
Noch vor den Sommerferien beginnt die erste Phase: Eine Fachkräftebegegnung in  Trabzon, im Nordosten der  Türkei., vom 23. bis 28. Mai 2010. Interessierte  Mitarbeiter aus der kommunalen und freien Jugend- und Sozialarbeit  in Dortmund konnten teilnehmen.

In einer zweiten Phase, im Herbst 2010,  macht sich eine erste Gruppe von Jugend-Scouts aus Dortmund auf den Weg nach Trabzon, um „Jugendbotschafter“ zu werden. Beide Gruppen  werden mit türkischen Partnern am Aufbau dieses Netzwerkes arbeiten. In der Zukunft sind auch Gegenbesuche in Dortmund geplant. 

Das Land Nordrhein-Westfalen hat Mittel bereitgestellt für den Aufbau des Netzwerkes, denn aus der Region Trabzon am Schwarzen Meer stammen viele Migranten in Dortmund. Ein eigener  Verein der Trabzonstämmigen pflegt regelmäßige Kontakte  in die alte Heimat. Langfristig soll die Basis geschaffen werden für regelmäßige Austauschprogramme. Mit dem Partner „Trabzon Gencilk Merkezi/ Trabzon Youth Center" ist auf türkischer Seite ein Kooperationspartner vorhanden, der seit 20 Jahren interkulturell arbeitet.

Parallel zum eigenständigen Projekt des IBB hat die Stadt Dortmund eine umfassende  Projektpartnerschaft mit Trabzon angebahnt, so ist nahe liegend, dass auch die  Kooperation mit städtischen Einrichtungen gesucht und  bereits gefunden wurde.

Der Fachkräfteaustausch wendet sich an sozial engagierte Mitarbeiter aus der Jugend- und Sozialarbeit, die sich für einen Austausch über die offene Jugendhilfe, pädagogische  Methoden und die gesellschaftlichen Voraussetzungen im jeweils anderen Land interessieren und auch Partner für den nachfolgenden Jugendaustausch werden möchten. Neben dem Aufbau des Netzwerkes steht auch der Fortbildungsgedanke für die  Mitarbeitenden im Fokus.

Einen Bericht über die erste Fachexkursion in die Region Trabzon finden Sie hier


Einzelheiten zum Programmablauf der Fachkräfteexkursion im Mai 2010 finden Sie hier..

Interessenten erfahren Näheres bei Hildegard Azimi-Boedecker unter der Rufnummer 0231-952096-0 oder unter azimi@ibb-d.de.

 

 

30.06.2009

Robert-Bosch-Stiftung ermöglicht neues Projekt in Belarus

Mit der Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung organisiert das IBB ein auf zwei Jahre angelegtes Projekt in Belarus: Es widmet sich der Hilfe für geistig und mehrfach behinderte Erwachsene in der Altersgruppe 18 plus und soll zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft „Hilfen für Personen mit geistiger Behinderung – 18 Plus“ dienen.

 

Auf verschiedenen Ebenen sollen kirchliche, freie und staatliche Träger eingebunden werden in das Gesamtprojekt, das aus drei Bausteinen besteht:

  • Zentralen Jahrestagungen,
  • Regionalen Tagesseminaren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie einem
  • Newsletter als Fortbildungsbrief.

Der deutsche Projektpartner ist das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V.,  Dortmund in fachlicher Kooperation mit den von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Deutscher Projektleiter ist IBB-Mitglied Herbert Wohlhüter. Federführend auf belorussischer Seite sind die Kirchliche Sozialarbeit der Russisch-Orthodoxen Kirche (Dr. Marina Kravtsova)  und die Nationale Elternorganisation BelapdiMi (Helena Titova).

Die Idee, vorhandene gute Beispiele aus der Behindertenarbeit von kirchlichen und anderen Nichtregierungs -Organisationen bekannter zu machen, ist so neu nicht: Schon auf der großen Fachkonferenz in Belarus im Februar 2008 war die Idee aus der Taufe gehoben worden.

Im Rahmen des Projektes ist außerdem auch eine Fachzeitschrift geplant. Sie richtet sich an Fachkräfte der Behindertenarbeit in Belarus, in der Ukraine und in der Russischen Föderation.  Durch die Berichterstattung über Ideen und gelungene Beispiele aus der Praxis und Forschungsergebnisse soll die Zeitschrift einen schnellen Informationsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis fördern. Leitmotiv dabei ist, Menschen mit Behinderungen nicht defizitär wahrzunehmen, sondern ihre individuellen Fähigkeiten in den Blick zu nehmen.

Das Redaktionsteam traf sich erstmals am 22. Mai 2009 in Tarassowo in Belarus. Von deutscher Seite hatten Herbert Wohlhüter und Gerd Grampp, langjähriger Professor für Rehabilitation an der Fachhochschule Jena, teilgenommen.


Nähere Informationen zu diesem Projekt erfahren Sie laufend an dieser Stelle oder bei Elke Wegener unter der Rufnummer 0231-95 20 96 17.

12.08.2009

LEWO-Fortbildung in Belarus vermittelt westliche Standards

Ein neues Projekt in Belarus startete das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) in Zusammenarbeit  mit der „Aktion Mensch“: Die Auftaktkonferenz  „LE-WO – Übertragung und Adaption ins Russische“ begann am 16. Februar 2009.

Vom 16. bis 17. Februar  2009 wurden Teilnehmende aus Belarus, Russland und der Ukraine mit den Methoden von LEWO vertraut gemacht  und die Übertragung  von LEWO- Elementen in eine russischsprachige Veröffentlichung vorbereitet. Vorgesehen war von vornherein auch, dass später diese Methoden mit Hilfe deutscher Experten in der Praxis erprobt werden.


Die Abkürzung LEWO steht für „LEbensqualität in WOhnstätten für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung“. Der Begriff bezeichnet ein Instrument des Qualitätsmanagements für die Arbeit mit behinderten Menschen in  Wohnstätten und im Betreuten Wohnen. Der Prozess der Qualitätsentwicklung läuft dabei kontinuierlich und begleitet die praktische Arbeit. Grundlage für viele Einrichtungen ist mittlerweile das 2001 erschienene LEWO II-  Material. Er verfolgt das Ziel, die Betreuung von Bewohnerinnen und  Bewohnern in Tagesstätten und Wohnheimen auf qualitativ hohem, überprüfbarem und  internationalem Standard zu gewährleisten. Einrichtungsleitungen, Qualitätsbeauftragte und  Mitarbeitende können dieses Instrument nutzen.

Herausgeber des Handbuches und ausgewiesene Experten sind Professor Norbert Schwarte vom Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste an der Universität Siegen und Ralf Oberste-Ufer. 

Ort: Minsk

Termin: 16. und 17. Februar 2009

Veranstaltungsnummer: 39382- LEWO

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Aktion Mensch.

 

Interessieren Sie sich für weitere  Informationen? Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf unter der Rufnummer 0231-952096-25 oder per E-Mail an Hildegard Azimi-Boedecker .

 

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