Aktuelle Projekte des Fachbereichs Beruf international

Unsere laufenden Projekte

Viele unserer Weiterbildungs-Maßnahmen enden nicht nach einer gewissen Zahl von "Unterrichtsstunden". Sie sind auf eine längere Laufzeit ausgelegt und haben daher eher Projekt-Charakter. An dieser Stelle präsentieren wir unsere aktuellen Projekte:   

Kultursensibles Training in maßgeschneiderten Modulen: fokus² ermöglicht weitere 30 Units für Kliniken, Beratungsstellen und soziale Einrichtungen

Ab 01. Mai 2012 bis Ende April 2014 kann das IBB Dortmund im Rahmen des Projektes fokus²  weitere Trainingseinheiten für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Altenhilfe, der Behindertenarbeit sowie von Sozial- und Beratungsdiensten anbieten. 

Mitarbeitende mit multiethnischen Patienten oder Klienten können Zusatzqualifizierungen zur kultursensiblen Arbeit erwerben. Einrichtungen können ihre Organisation weiter entwickeln.

Für Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Kliniken, Beratungsstellen und  Behinderteneinrichtungen führen wir auf Ihren Bedarf zugeschnittene Grund- und Aufbauseminare vor Ort durch. Die ein- oder mehrtägigen Module sind für Gruppen von jeweils 10 bis 20 Personen konzipiert.

Einige Beispiele zu den Seminarinhalten:

  • Basiswissen zum Religions- und  kulturspezifischen Hintergrund
  • Ethnische Diversität versus Stereotype
  • Benennung und Umgang mit Krankheit und Behinderung
  • Ethnopsychiatrie
  • Familien, Erziehungs- und Rollenmuster und ihre Auswirkungen
  • Auswirkungen von Migration auf Gesundheit und Krankheit
  • Case-Management und Netzwerkbildung
  • Einbindung transkultureller Ressourcen in Arbeitsteams
  • Die Öffnung und Veränderung hin zu einer migrantenfreundlichen Einrichtung.
  • Organisationsentwicklung

Den neuen Flyer mit weiteren Informationen zu Inhalt, Kosten, Ansprechpartnern und zur Anmeldung finden Sie hier.

Musterprogramme für die fokus-Fortbildungen (Liste im Aufbau):
Zweitägige Fortbildung in der Psychiatrie...

20.03.2013

Jetzt bewerben! 13. internationaler Jugendgipfel debattiert in Hattingen über Demokratie 2.0

Neue direkte Formen der Bürgerbeteiligung z.B. im Web 2.0 werden das zentrale Thema beim Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks vom 18. bis 24. August 2013 in Hattingen. Das Land Nordrhein-Westfalen und seine Partnerregionen in Polen und Frankreich laden insgesamt 45 junge Erwachsene zur Teilnahme an der französisch-deutsch-polnischen Jugendbegegnung ein. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Twitter und Flashmobs, die Occupy-Bewegung und Kampagnen-Plattformen wie Avaaz.org bringen neue Formen und ein neues Tempo in die politische Mitbestimmung. Online-Petitionen, Blogs und so genannte „Shitstorms“ setzen die Parteienlandschaft unter Zugzwang. Schon diskutiert eine Kommission „für eine starke Demokratie“ die neuen Aktionsformen. Die Piraten setzen auf Volltransparenz. Social Media nehmen zunehmend Einfluss auf Politik. Gehört der Demokratie 2.0 die Zukunft ? Oder ist der Hype in Kürze vorbei? Fragen wie diese diskutieren jeweils 15 junge Erwachsene aus der französischen Region Nord-Pas-de-Calais, aus der polnischen Woiwodschaft Schlesien und aus dem diesjährigen Gastgeberland Nordrhein-Westfalen mit Insidern aus der Politik und den sozialen Netzwerken. Der Jugendgipfel ist unter anderem eine gute Gelegenheit zur persönlichen Weiterbildung in der Zeit zwischen Schule und Studium.

Junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 23 Jahren mit Interesse an (Netz-) Politik und Europathemen können sich ab sofort bewerben beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB Dortmund), das den Jugendgipfel organisiert. Vorausgesetzt werden die Beteiligung an einem Vorbereitungstreffen sowie Schulenglisch zur Kommunikation.

Die Teilnahme am Jugendgipfel ist bis auf die Anreise nach Hattingen kostenlos. Die Startgebühr in Höhe von 100 Euro wird bei Teilnahme erstattet. Kreative Bewerbungen mit kurzer Begründung der Motivation sind ab sofort erwünscht per E-Mail an info@ibb-d.de oder per Post an das IBB Dortmund, Bornstraße 66, 44145 Dortmund.

Über die Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks

Die Jugendgipfel im Rahmen des „Regionalen Weimarer Dreiecks“ werden seit 2001 jährlich ausgerichtet von den drei Partnerregionen. Die Begegnungen dienen der Vertiefung der Kontakte zwischen den jungen Menschen aus den drei ehemaligen Bergbauregionen. Das „Weimarer Dreieck“, aus dem der Jugendgipfel als ein geschätztes, nachhaltiges Ergebnis hervor gegangen ist, wurde 1991 von den Außenministern Frankreichs, Polens und Deutschlands gegründet, um die europäische Achse zu festigen.

Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

Weitere Informationen und Berichte von den Jugendgipfeln der Vorjahre finden Sie hier.

Weitere Informationen auf der Homepage des Ministeriums für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen finden sie hier.

01.04.2010

Startsignal für den Aufbau eines Jugendnetzwerks mit der Türkei in der Region Trabzon

Startschuss für ein spannendes Projekt 2010: Das IBB erhielt jetzt eine Förderung nach dem Kinder- und Jugendplan des Landes NRW zum Aufbau eines Jugendnetzwerkes mit der türkischen Region Trabzon.
Noch vor den Sommerferien beginnt die erste Phase: Eine Fachkräftebegegnung in  Trabzon, im Nordosten der  Türkei., vom 23. bis 28. Mai 2010. Interessierte  Mitarbeiter aus der kommunalen und freien Jugend- und Sozialarbeit  in Dortmund konnten teilnehmen.

In einer zweiten Phase, im Herbst 2010,  macht sich eine erste Gruppe von Jugend-Scouts aus Dortmund auf den Weg nach Trabzon, um „Jugendbotschafter“ zu werden. Beide Gruppen  werden mit türkischen Partnern am Aufbau dieses Netzwerkes arbeiten. In der Zukunft sind auch Gegenbesuche in Dortmund geplant. 

Das Land Nordrhein-Westfalen hat Mittel bereitgestellt für den Aufbau des Netzwerkes, denn aus der Region Trabzon am Schwarzen Meer stammen viele Migranten in Dortmund. Ein eigener  Verein der Trabzonstämmigen pflegt regelmäßige Kontakte  in die alte Heimat. Langfristig soll die Basis geschaffen werden für regelmäßige Austauschprogramme. Mit dem Partner „Trabzon Gencilk Merkezi/ Trabzon Youth Center" ist auf türkischer Seite ein Kooperationspartner vorhanden, der seit 20 Jahren interkulturell arbeitet.

Parallel zum eigenständigen Projekt des IBB hat die Stadt Dortmund eine umfassende  Projektpartnerschaft mit Trabzon angebahnt, so ist nahe liegend, dass auch die  Kooperation mit städtischen Einrichtungen gesucht und  bereits gefunden wurde.

Der Fachkräfteaustausch wendet sich an sozial engagierte Mitarbeiter aus der Jugend- und Sozialarbeit, die sich für einen Austausch über die offene Jugendhilfe, pädagogische  Methoden und die gesellschaftlichen Voraussetzungen im jeweils anderen Land interessieren und auch Partner für den nachfolgenden Jugendaustausch werden möchten. Neben dem Aufbau des Netzwerkes steht auch der Fortbildungsgedanke für die  Mitarbeitenden im Fokus.

Einen Bericht über die erste Fachexkursion in die Region Trabzon finden Sie hier

Einzelheiten zum Programmablauf der Fachkräfteexkursion im Mai 2010 finden Sie hier..

Interessenten erfahren Näheres bei Hildegard Azimi-Boedecker unter der Rufnummer 0231-952096-0 oder unter azimi@ibb-d.de.

 

 

12.08.2009

LEWO-Fortbildung in Belarus vermittelt westliche Standards

Ein neues Projekt in Belarus startete das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) in Zusammenarbeit  mit der „Aktion Mensch“: Die Auftaktkonferenz  „LE-WO – Übertragung und Adaption ins Russische“ begann am 16. Februar 2009.

Vom 16. bis 17. Februar  2009 wurden Teilnehmende aus Belarus, Russland und der Ukraine mit den Methoden von LEWO vertraut gemacht  und die Übertragung  von LEWO- Elementen in eine russischsprachige Veröffentlichung vorbereitet. Vorgesehen war von vornherein auch, dass später diese Methoden mit Hilfe deutscher Experten in der Praxis erprobt werden.


Die Abkürzung LEWO steht für „LEbensqualität in WOhnstätten für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung“. Der Begriff bezeichnet ein Instrument des Qualitätsmanagements für die Arbeit mit behinderten Menschen in  Wohnstätten und im Betreuten Wohnen. Der Prozess der Qualitätsentwicklung läuft dabei kontinuierlich und begleitet die praktische Arbeit. Grundlage für viele Einrichtungen ist mittlerweile das 2001 erschienene LEWO II-  Material. Er verfolgt das Ziel, die Betreuung von Bewohnerinnen und  Bewohnern in Tagesstätten und Wohnheimen auf qualitativ hohem, überprüfbarem und  internationalem Standard zu gewährleisten. Einrichtungsleitungen, Qualitätsbeauftragte und  Mitarbeitende können dieses Instrument nutzen.

Herausgeber des Handbuches und ausgewiesene Experten sind Professor Norbert Schwarte vom Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste an der Universität Siegen und Ralf Oberste-Ufer. 

Ort: Minsk

Termin: 16. und 17. Februar 2009

Veranstaltungsnummer: 39382- LEWO

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Aktion Mensch.

 

Interessieren Sie sich für weitere  Informationen? Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf unter der Rufnummer 0231-952096-25 oder per E-Mail an Hildegard Azimi-Boedecker .

 

Schnell zum Ziel

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