Multiplikatorenschulungen

Wir bieten Ihnen eine Reihe von Schulungsmodulen für Schulen, Organisationen und Jugendeinrichtungen in den Themenbereichen Aktiv gegen Rechts, Interkulturelle Begegnungen und Gedenkstättenpädagogik.

Die Mindestdauer für einen Workshop ist drei Stunden (Schnupperworkshops), für ein Training sollte mindestens ein, besser zwei Trainingstage eingeplant werden. Die einzelnen Module können im Rahmen eines Qualifizierungsprozesses zu einer Reihe von Fortbildungstagen im Laufe eines Jahres zusammengefasst werden.
 

Moderne Gedenkstätten- und Begegnungspädagogik mit Jugendlichen

Gedenkstättenseminare bilden auch heute noch eine unverzichtbare Stütze in der geschichtlichen und antifaschistischen Bildung. Über 50 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus verändert sich aber das Verhältnis der neuen Generationen zu einer Geschichte, die immer häufiger keinen direkten Bezug zu noch lebenden Familienmitgliedern mehr hat. Gedenkstättenpädagogik muss hier ansetzen und neue Modelle entwickeln, um den Bezug zwischen Vergangenheit und dem heutigen Leben der Jugendlichen herzustellen.

Im Rahmen des Workshops werden wir die Möglichkeiten einer aktuellen Gedenkstättenpädagogik und der interkulturellen Begegnungsarbeit diskutieren. Gefragt wird, ob und inwiefern solche Maßnahmen zur Sensibilisierung und Aktivierung von Jugendlichen gegen die Gefahren von Faschismus und Rassismus beitragen. Besondere Schwerpunkte sind dabei Gedenkstättenbesuche in internationalen Gruppen und die Einbindung moderner Elemente wie Trainingseinheiten. Gemeinsam werden Ideen und Konzepte für zukünftige Maßnahmen entwickelt.
 

Interkulturelle (Jugend-)Begegnungen

In einer Zeit, in der auch benachteiligte Jugendliche relativ leicht andere Länder bereisen und internationale Begegnungen eigenständig verwirklichen können, sind organisierte interkulturelle Begegnungen noch lange nicht überflüssig. Als IBB legen wir großen Wert auf die Qualität solcher Begegnungen. Gemeinsame Projekte von Gruppen aus verschiedenen Ländern, das Aushalten alltäglicher Konflikte im Zusammenleben, aber auch eine gute Vorbereitung und Reisebegleitung bei homogenen Gruppen ermöglichen ein besseres Verständnis füreinander und in vielen Fällen auch bleibende Kontakte und weitergehende Projekte nach der Begegnung.

Im Workshop erfahren wir interkulturelle Spannungen und lernen unsere eigene Kultur mit den Augen der Anderen wahrzunehmen. Wir stoßen auf "kulturelle” Regeln und erspielen uns interkulturelle Konflikte, die (eventuell) gar keine kulturelle Grundlage haben. Die Multiplikatoren erhalten ein Set von Spielen und Methoden, die Sie bei der Vorbereitung eigener Begegnungsprojekte eigenständig anwenden können.

Gegebenenfalls ist es möglich, den Workshop auf ein bestimmtes Land zuzuschneiden.
 

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