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Willkommen im Pressebereich des IBB

Hier finden Sie alle Presseinformationen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund in der Reihenfolge Ihres Erscheinens. Bei allen Fragen, Foto- oder Interview-Wünschen, nehmen Sie einfach kurz mit uns Kontakt auf per E-Mail an  Pressebüro vom Büchel oder telefonisch unter der Rufnummer 0231-6901041. 

25.09.2009

Silvester in Masuren: Ein Wintermärchen

Ein wahres Wintermärchen verspricht die Silvester-Fahrt des IBB in diesem Jahr zu werden: In der malerischen Idylle Masurens, das viele aus den liebevollen Erzählungen von Siegfried Lenz und Arno Surminski kennen, werden die Teilnehmenden entspannt den Jahreswechsel feiern.

Die Reize der höchstwahrscheinlich schneebedeckten Landschaft im hohen Norden Polens und die Reize der regionalen Küche werden Augen und Gaumen verwöhnen. In der Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet Polens, wird ein Mitarbeiter der Försterei Nikolaiken die Besucher mit den Besonderheiten der Pflanzen- und Tierwelt vertraut machen.

Ein nächtliches Lagerfeuer am Rande des Nikolajker Sees und eine Pferdeschlittenfahrt durch die Weite der Wälder werden in unvergesslicher Erinnerung bleiben. Daneben vermitteln kompetente Gesprächspartner einen guten Überblick über geschichtliche und aktuelle Aspekte Polens und über das deutsch-polnische Verhältnis.

Die traditionelle Silvester-Fahrt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. in Dortmund (IBB) beginnt am 30. Dezember 2009 und endet am 3. Januar 2010. Die Anreise kann wahlweise per Flugzeug oder mit der Bahn erfolgen. Ab Warschau geht es weiter mit dem Charterbus bis ans Ziel in Lötzen / Gi?ycko.


Anmeldeschluss ist am 17. November. Nähere Informationen und Anmeldungen unter 0231-952096-0 oder unter www.ibb-d.de.

 

17.09.2009

IBB übernimmt die Patenschaft für die Gesamtschule Scharnhorst

Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund übernimmt am heutigen Donnerstag die Patenschaft für die Gesamtschule Scharnhorst, die offiziell die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ erhält.

„Ich freue mich schon sehr auf die künftige Zusammenarbeit“, sagte Elke Wegener, Geschäftsführerin des IBB, das schon mit vielen Schulen zusammenarbeitet in der Organisation von Gedenkstättenfahrten oder Unterrichtsprojekten.

Im Rahmen des Schulfestes zum 40jährigen Bestehen der Gesamtschule im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst überreichte sie am heutigen Donnerstag zusammen mit dem langjährigen IBB-Mitglied Dr. Alf Seippel, ein Patengeschenk: Ein Wochenendseminar in Hattingen vom 4. bis 6. Dezember 2009 zum Thema „Normalzustand? – Rechte Jugendkultur“. Das Wochenendseminar soll die bisherige Projektarbeit der Schule gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ergänzen.

Dr. Seippel, der als Pfarrer im Ruhestand und langjähriger Kenner des IBB die Patenschaft ausfüllen wird, stellte in seiner Ansprache die Arbeit des IBB und seine Motivation vor: „Kriege sind für mich ein Ausdruck der Gewaltbereitschaft einer Gesellschaft. Konflikte lassen sich aber auch anders lösen – zwischen den einzelnen Menschen ebenso wie zwischen Völkern.“ Sowohl in seiner Arbeit als Pfarrer und Beauftragter für Kriegsdienstverweigerer als auch beim Aufbau eines Freiwilligendienstes für Osteuropa habe er sich der gewaltfreien Überwindung von Konflikten gewidmet und vielfältige Beiträge geleistet getreu dem IBB-Motto „Grenzen überwinden“.

28.08.2009

Zum Jahrestag des Kriegsbeginns ein Beitrag zur Versöhnug

Den deutschen und sowjetischen Überfall auf Polen am 1. bzw. 17. September 1939 thematisiert eine Studienfahrt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) in Dortmund. Vom 30. August bis 6. September 2009 geht es nach Polen und Belarus. Bei Gedenkfeierlichkeiten in Warschau und Minsk und mit dem Besuch von historischen Orten will das IBB einen weiteren Beitrag leisten zur Versöhnung und zum Entstehen einer europäischen Erinnerungskultur. Ein Höhepunkt der Reise ist die Teilnahme an einem hochkarätig besetzten Studientag zur Erinnerungskultur am Donnerstag, 3. September 2009, in Minsk.

  

Erstes Ziel der Reise ist Warschau, wo die Reisegruppe am Dienstag, 1. September, an den Gedenkfeierlichkeiten zum Kriegsbeginn vor 70 Jahren und an einer Ausstellungseröffnung teilnimmt. Zuvor, am Abend des 31. August, hat die Reisegruppe Gelegenheit mit Dr. Peter Kolb, Referatsleiter der politischen Abteilung in der deutschen Botschaft in Warschau, über das deutsch-polnische Verhältnis zu diskutieren.

 

Weitere Stationen der Reise sind Brest, Pinsk, Novogrudok und Minsk.

  

In Minsk werden die deutschen und polnischen Mitglieder der Delegation am Donnerstag, 3. September 2009, an einem hochkarätig besetzten Studientag zur Erinnerungskultur teilnehmen, den das IBB Dortmund und die IBB „Johannes Rau“ Minsk gemeinsam organisiert haben. In der Diskussion mit Historikern wie Professor Litvin und Professor Sleszynski sollen Wege zu einer deutsch-polnischen sowie polnisch- belarussischen Versöhnung betrachtet werden.

  

Denn: Am 17. September 1939 war Polen auch im Osten angegriffen worden: Als Konsequenz des so genannten Hitler-Stalin-Paktes waren Sowjettruppen in Ost-Polen einmarschiert. Während es in Deutschland und Polen Initiativen gab zur Aufarbeitung der Geschichte, ist dies zwischen Belarus und Polen bisher weitgehend nicht geschehen. In Belarus ist die sowjetische Auffassung weit verbreitet, der zufolge der Angriff einer Wiedervereinigung von West- und Ost-Belarus diente. In Polen jedoch wird der Vormarsch als Besetzung gesehen, die zur Vernichtung und Vertreibung der polnischen Intelligenz und Bauernschaft führte.

  

Neben historischen Aspekten soll die Frage der Versöhnung auch ethisch diskutiert werden. Als prominenten Gesprächspartner konnte das IBB Professor Konrad Raiser gewinnen, der von 1992 bis 2003 Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen war. 

 

Schließlich wird die Reisegruppe am Abend des 3. September auch am Festakt zum 15jährigen Bestehen der IBB „Johannes Rau“ in Minsk teilnehmen. 

 

24.08.2009

"Fremd -vertraut in Dortmund" nächsten Donnerstag im Radio

Das Gewitter machte der Übertragung am 20. August einen Strich durch die Rechnung, nun folgt der zweite Anlauf am Donnerstag, 27. August, von 21 bis 22 Uhr: Radio Do 91,2 übertragt dann im Bürgerfunk die einstündige Sendung zum Projekt "Fremd-vertraut in Dortmund". 

Schülerinnen und Schüler der Dortmunder Anne-Frank-Gesamtschule präsentieren dort die ersten Ergebnisse der Lernwerkstatt Migration, die  das IBB betreut. Die Gesamtschüler aus dem Kurs "Community education" haben ein Hörspiel erarbeitet, Interviews geführt und einen Rap-Song geschrieben. Thematisch geht es um die Lebensgeschichten von Zuwanderern unterschiedlicher Herkunft.

 

Termin: Donnerstag, 27. August, 21 bis 22 Uhr, Radio Do 91,2. 

26.06.2008

[Translate to Russisch:] Besucher aus Belarus beeindruckt von der

[Translate to Russisch:] Vielfalt der Anbieter in der Erwachsenenbildung

[Translate to Russisch:] Beeindruckt von der Vielfalt der Weiterbildungseinrichtungen in freier  und staatlicher Trägerschaft zeigten sich die rund 50 Teilnehmer an der Tagung „Lernen und Lehren nach der Schule“ am Wochenende in Dortmund. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) - selbst als Verein ein freier Träger der politischen und beruflichen Bildung – hatte die Tagung organisiert im Rahmen des Förderprogramms Belarus, das das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2007 zum vierten Mal aufgelegt hat. Die Mehrzahl der Teilnehmer – überwiegend beruflich engagiert im Bildungsbereich in Belarus - war extra aus dem östlichen EU-Nachbarland angereist.

Wie Weiterbildung in Deutschland organisiert und finanziert wird, erfuhren die Teilnehmer von fachkundigen Referenten: Monika Engel, Landesverband der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen e.V., erklärte die Besonderheiten der Weiterbildungszentren der öffentlichen Hand. Sie öffnete aber auch den Blick auf andere Organisationsstrukturen und Finanzierungsmodelle, die nach dem Weiterbildungsgesetz bezuschusst werden.

Wie aus einem Arbeitskreis ein selbst organisiertes Bildungszentrum werden kann, erfuhren die Teilnehmer von Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer der IBB gGmbH. Er referierte beispielhaft über die Geschichte des IBB, das erst 1986 seine Arbeit aufgenommen hat. Drei Referenten aus Belarus - Andrej Monastyrnij, Aliona Vialichka und Vasilij Pron – stellten die Situation der staatlichen Fortbildungsmaßnahmen für Erwachsene vor sowie die noch jungen Bemühungen von Vereinen und privaten Einrichtungen im belarussischen Bildungssektor. Am Sonntag schließlich drehten sich die Diskussionen um die Frage, welche Ideen und Projekte auf welchen Wegen in Belarus realisiert werden können. 

Die Tagungsteilnehmer sind zum Teil an exponierten Stellen der belarussischen Gesellschaft mit Bildungsfragen beschäftigt: Im Bildungsministerium, im Republikanischen Institut für berufliche Weiterbildung, im Institut für Lehrerweiterbildung, in der Universität für Kunst und Kultur, in der Akademie für Postgraduiertenförderung, bei der Zeitung Argumenty i Fakty und nicht zuletzt bei AGA, der Dachorganisation für Nichtregierungsorganisationen (NGO), die im Bereich Erwachsenenbildung und informelle Bildung tätig sind.

Die Tagung war Höhepunkt und Abschluss eines Studienbesuchs der Gäste aus Belarus, die bereits am Dienstagabend, 17. Juni, in Deutschland eingetroffen waren und am Sonntag, 22. Juni, abreisten. Eine Stadtführung durch Dortmund und ein Besuch beim Benefizkonzert mit Herbert Grönemeyer für die neue Philharmonie in Bochum vermittelten lebendige Eindrücke vom Ruhrgebiet, seiner Architektur und Kultur. Ein Teil der Besuchergruppe hatte die Tage von Mittwoch bis Freitag zu einem umfangreichen Besichtigungsprogramm von unterschiedlichen Bildungseinrichtungen genutzt. Der  andere Teil der Besuchergruppe hatte die ersten drei Tage des Aufenthalts in Deutschland genutzt zu einer Vertiefung der Kontakte zwischen den deutsch-belarussischen Partnerschaftsinitiativen. Zwischen Deutschland und Belarus gibt es zurzeit rund 650 aktive Initiativen, die lebendige Beziehungen unterhalten.

Das waren die einzelnen Stationen des Besuchs:

Universität Bielefeld
Eine eigene Arbeitsgruppe „Weiterbildung und Bildungsmanagement“ gibt es in der Fakultät für Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld. Und studieren können dort nicht einmal nur Schulabgänger: Auch für Quer- und Späteinsteiger in den Wissenschaftsbetrieb, für Frauen und für Senioren öffnet die Universität die Türen zu den Hörsälen. Über das breit gefächerte Angebot an der Uni Bielefeld berichtete Dr. Gernot Gräßner, Beauftragter des Rektorats für wissenschaftliche Weiterbildung, der Expertengruppe aus Belarus. Er stellte aktuelle Projekte zum e-learning vor und sparte auch positive wie negative Aspekte des Bologna-Prozesses nicht aus.

Verein „Arbeit und Leben“ in Bielefeld
Wie man eine alte Fabrik zu einer modernen Denkfabrik umbauen kann, vermittelte Soziologe Heinz Deppermann vom Verein „Arbeit und Leben“ in Bielefeld, der sein Kursangebot mit staatlichen Zuschüssen und Teilnehmerbeiträgen finanziert. Aus  Überschüssen im Kursangebot werden eigene Projekte quersubventioniert. Die Kombination von staatlichen und privaten Geldern begeisterte die Besucher aus Belarus.

Landeszentrale für politische Bildung in Düsseldorf
Wissenswertes über die Bildungslandschaft in NRW mit ihren rund 50 Einrichtungen der politischen Bildung erfuhren die Besucher aus Belarus in der Landeszentrale für politische Bildung in Düsseldorf. Beeindruckt vernahmen die Besucher, dass die Landeszentralen in der Pflicht stehen, nicht einseitig zu informieren, damit sich die Lernenden selbst eine Meinung bilden können.

Initiative zur Förderung von ausländischen Kindern (Ifak) in Bochum
Über den steilen Aufstieg von der Initiative zur Förderung von ausländischen Kindern  zum erfolgreichen Bildungszentrum informierten die Leiterinnen der IFAK, Frau Hajo und Frau Thomis, die Besucher aus Belarus am vorigen Donnerstag. Mit inzwischen 22 Niederlassungen in Bochum ist die IFAK  inzwischen eine erfolgreiche Säule im Bildungssektor der Stadt, die über ihre Arbeit mit den Kindern auch die Eltern erreicht.

Institut für Kirche und Gesellschaft in Schwerte-Villigst
Wie politisch darf eine kirchliche Einrichtung sein, wenn sie mit Angeboten zur Erwachsenenbildung am Markt auftritt? Kritische Fragen zum Verhältnis von Staat und Kirche stellten die Besucher im Institut für Kirche und Gesellschaft in Schwerte-Villigst. Die Besucher informierten sich hier besonders über adressatenbezogene Weiterbildungsangebote für die Männerarbeit geleistet wird. 

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