Pressespiegel zum Gedenken an den 65. Jahrestag der Ghetto-AuflösungDas Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) hat in enger Zusammenarbet mit der IBB "Johannes Rau" Minsk die deutsche Beteiligung an der ersten offiziellen Gedenkfeier zum 65.Jahrestag der Auflösung des Ghettos in Minsk mitgestaltet. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen einen Pressespiegel.
Der Evangelische Pressedienst (epd) berichtetDer evangelische Pressedienst (epd) berichtet in einer Agenturmeldung über die Veranstaltung zum Gedenken an die Auflösung des jüdischen Ghettos in Minsk: Gedenkstein für rheinische Holocaust-Opfer in MinskKöln/Minsk (epd). In der weißrussischen Hauptstadt Minsk wird offiziell ein Gedenkstein für die rheinischen Opfer des Holocaust errichtet. Anlässlich des 65. Jahrestages der Auflösung des Ghettos in Minsk und der Ermordung der letzten Gefangenen enthüllen Vertreter der Städte Bonn und Köln am Mittwoch den Stein auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof, wie die Stadt Köln am Freitag ankündigte. Die Gedenkfeierlichkeiten vom 20. bis 23. Oktober richtet der Verband der jüdischen Gemeinden in Weißrussland aus.
Der Gedenkstein, gestaltet vom weißrussischen Künstler Leonid Lewin, erinnert vor allem an die Opfer der Deportation vom 20. Juli 1942, die zu den größten dieser Art aus Köln zählten. In dem vom Stadtteil Deutz abgehenden Zug befanden sich den Angaben nach 1.163 Menschen, davon mehr als die Hälfte aus Köln. 220 Menschen kamen aus Bonn, weitere Opfer aus dem Rhein-Sieg-Kreis und anderen rheinischen Orten. Unter den Deportierten befanden sich viele Kinder und Jugendliche aus dem jüdischen Kinderheim und dem jüdischen Realgymnasium Jawne in Köln. Unmittelbar nach ihrer Ankunft in Minsk wurden sie im Vorort Maly Trostenez vor ausgehobenen Gruben erschossen. Die Inschrift des Steins erinnere auf Weißrussisch, Deutsch und Hebräisch an die Opfer der Deportation und an alle Opfer des Holocaust der Nationalsozialisten, hieß es. Der Stein würdigt auch die Opfer der weißrussischen Bevölkerung, die beim deutschen Überfall auf die Sowjetunion ums Leben kamen. Nach Angaben des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerkes IBB in Dortmund wird der weißrussische Staatspräsident Alexander Lukaschenko am 20. Oktober eine Ansprache halten. Links zu weiteren BerichtenWie die Internetseite Bonner Wirtschaftsgespräche berichtet über das erste offizielle Gedenken an die Holocaust-Opfer in Belarus am 17. Oktober 2008 erfahren Sie hier.
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