Mehr als Reiseberichte: So erleben Teilnehmer unsere AngeboteBeliebte Reihe von Bildungsurlauben geht ins 10. Jahr: Den Osten einmal anders erfahren - mit dem MotorradDen Osten „erfahren“ Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer seit 10 Jahren mit dem IBB – und das im doppelten Wortsinn: Motorrad fahren und Erfahrungen sammeln gehören untrennbar zusammen. Diese Art der Bildungsurlaube für Biker – anerkannt nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz in Nordrhein-Westfalen und Hessen - hat sich einen festen Platz erobert im Jahresprogramm des IBB und eine wachsende Fangemeinde weit über Nordrhein-Westfalen hinaus. Im neuen Jahr 2013 geht es mit drei Touren in den Thüringer Wald, ins Erzgebirge und an die Ostseeküste. Fester Platz im Jahresprogramm ,,Alle Ostdeutschen waren schon im Westen, aber weniger als die Hälfte der Westdeutschen im Osten‘ hieß es vor zehn Jahren und vermutlich ist die Zahl auch heute nicht falsch“, schätzt Klaus Nakielski, der die Fahrten seit zehn Jahren organisiert und leitet. „Die gleichbleibende Resonanz gibt uns recht: Immer wieder gibt es neue Anfragen und Lob für das ungewöhnliche Angebot.“ Politische Bildung "erfahren" Vor 10 Jahren hatte sich das IBB Dortmund vorgenommen, noch mehr als bisher Vorurteile zumindest der Westdeutschen aus dem Wege zu räumen und - in diesem Falle Motorradfahrern - Erfahrungen und auch Fahrten in den damals noch „neuen“ Bundesländern anzubieten. In den ersten Jahren standen die Lausitz und der Spreewald im Mittelpunkt. Im Laufe der Jahre wurden weitere Zielregionen erkundet: das Erzgebirge, die Uckermark und Rügen, der Thüringer Wald und die Region um Bitterfeld. Allein fürs Motorradfahren wären die Ziele schon reizvoll genug: Doch was diese Motorradtouren einzigartig macht, sind die Aspekte der politischen Bildung, die ihnen die Anerkennung als Bildungsurlaube nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz einbringen. Begegnungen machen Dramatik des Wandels begreifbar Es geht bei diesen Veranstaltungen um politische Bildung. Es geht darum, Menschen zu begegnen, die deutsch sind, jahrzehntelang in einem anderen politischen System gelebt haben und plötzlich „desozialisiert“ wurden. Menschen, denen von einem Tag auf den anderen gekündigt wurde, nicht nur Einzelnen, sondern zahlreichen Menschen landesweit. Menschen, denen dann die Marktwirtschaft - manchmal sogar in Form der Treuhand - auf den Pelz rückte, und für die sich das ganze Leben änderte“, sagt Klaus Nakielski. „Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwandlungen stehen für unsere Reisegruppe jeweils im Fokus: Es geht nicht um theoretische Exkurse über diese Entwicklung, sondern um ein Lernen aus der Begegnung mit den Betroffenen.“ Spannende Geschichten am Wohnzimmertisch Und wer dann, in Rahmen der ersten Tour aus der Reihe „Den Osten erfahren“ nach einer ziemlich langen Anfahrt in der tiefsten Lausitz angekommen ist bei Kerstin Thiele in der „Alten Näherei“ am großen Wohnzimmertisch, hat einen ersten Schritt in eine Welt gemacht, die vielen Westdeutschen weit entfernt erscheint. Kerstin Thiele bewirtet und berichtet – und macht die Geschichte der Region in spannend erzählten Geschichten aus dem Alltag begreifbar. Themen der Region bearbeiten Die Motorradtouren greifen Fragestellungen auf, die sich in der jeweiligen Region anbieten. Wie wurde mit staatlicher Förderung eine Stadt wie Görlitz wieder aufgebaut, die aber trotz wunderbar sanierter Altbausubstanz immer noch gegen die Abwanderung der jungen Leute kämpft und inzwischen um Rentner aus dem Westen wirbt? „Wir setzen uns auch mit dem auseinander, was man nur als Unrechtsstaat bezeichnen kann, wie der Geschichte vom Knast in Bautzen, in dem - in nationalsozialistischer Tradition - die DDR ihre politischen Gegner gefangen gehalten hat“, schildert Klaus Nakielski. In der Lausitz geht es auch um die Geschichte des Braunkohleabbaus und um die Folgen des Raubbaus für die Natur. Die riesigen Tagebaulöcher und die Region standen ab 2000 im Zentrum der Internationalen Bauaustellung Fürst-Pückler-Land und wurden über zehn Jahre lang umgewandelt und neu gestaltet . Heute fühlen sich sogar die Wölfe dort wieder heimisch, wie das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz glaubhaft versichert. Der Blick auf das größte Eisenhüttenkombinat der damaligen DDR und die dazugehörige „sozialistische Planstadt“ Eisenhüttenstadt schließt diese erste Rundtour dann ab. Und wenn zum Ende dieser Woche bei einem Stadtspaziergang durch Eisenhüttenstadt der Stadtführer, ein ehemaliger Lehrer und Zeitzeuge, sehr lebendig von und aus seiner Stadt berichtet, haben alle Mitreisenden schon eine andere und ganz persönliche Sichtweise auf die Ostdeutschen, die DDR und ihre spezifische Geschichte. Gespräche eröffnen persönlichen Zugang „Das Konzept dieser Touren ist es, möglichst immer das Gespräch mit Menschen zu suchen, die von dieser Wendezeit persönlich betroffen waren und bereit sind, darüber zu erzählen“, erzählt Klaus Nakielski, der inzwischen ein dichtes Netz von Zeitzeugen- und Experten-Kontakten geknüpft hat. „Zeitzeugen, auch wenn sie sich vielfach nicht als solche fühlen, eröffnen allen Teilnehmern dieser Veranstaltungsreihe einen ganz persönlichen Zugang, der auf einer einfachen Motorrad-Rundreise so nicht zu erzielen wäre.“ Bittere Geschichten aus der Schokoladenproduktion Jede Tour erschließt andere Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der „neuen“ Bundesländer, wobei allein schon die Diskussion darüber, wer denn nun die „neuen“ seien einen Einblick in doch recht unterschiedliche Sichtweisen bietet. Wer wollte nicht immer schon einmal wissen, was eigentlich aus Bitterfeld geworden ist, der größten Chemiekloake des Ostens? Die IBB-Touren „Den Osten erfahren“ haben mit dem Baudezernenten der Stadt einen kompetenten Gesprächspartner gefunden, der auch die Geschichte von AGFA und ORWO erläutern kann. Das gleiche gilt auch für die Stadtentwicklung von Halle - Neustadt oder die Geschichte der DDR - Schokoladenproduktion, die untrennbar mit der Stadt Saalfeld verbunden ist und uns von der Geschäftsführerin der jetzigen Stollwerk - Werke vor Ort erläutert wird. Blick in die Restaurierungswerkstatt im Fahrzeug-Museum Suhl Dass dabei auch das Motorradfahren nicht zu kurz kommt, ist bei einer Region wie dem Thüringer Wald, dem Rennsteig und Orten wie Suhl, dem ursprünglichen Produktionsstandort der Motorradmarke Simson, wohl selbstverständlich. Und auch, dass diese Geschichte dann vom letzten Leiter der Entwicklungsabteilung im Fahrzeugmuseum Suhl erläutert wird und mit einem Rundgang durch die Restaurierungswerkstatt des Museums endet. DDR-Gesundheitssystem wird 2013 neuer Schwerpunkt Das neue Jahr 2013 bietet neben den beliebten Zielen Erzgebirge und Thüringer Wald eine Reise an der Ostseeküste entlang, die von Rostock bis nach Travemünde führt. Der Nationalpark Zingst / Darß ist eines der Ziele. Inhaltlich geht es schwerpunktmäßig um das DDR-Gesundheitssystem, das mit Gemeindeschwestern und der größten Diabetesklinik Europas einige Besonderheiten hatte. Daneben geht es um Offshore – Windparks und das Schicksal der Werften. Erstmals wird die Reisegruppe in Travemünde nachfragen, wie es denn im Westen war, im Zonengrenzgebiet zu leben. Unser Konzept, Bildungsinhalte und Motorradfahren miteinander zu verbinden wird in den nächsten Jahren fortgeführt. Eine Vielzahl an interessanten und spannenden Themen wartet auf Bearbeitung und das lebendige und abwechslungsreiche Seminarangebot, das über die Jahre entwickelt wurde, findet immer mehr Freunde.
Den Flyer für die Tour ins Erzgebirge finden Sie hier. Den Flyer für die Tour in den Thüringer Wald finden Sie hier. Den Flyer für die Tour an die Ostsee finden Sie hier. Nähere Infos über die die Veranstaltungsreihe "Den Osten „erfahren“ gibt es telefonisch unter 0231- 9520960. Studienfahrt führte schon jetzt in die Kulturhauptstadt 2016 Breslau14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren Anfang Aoril 2012 mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund nach Wroclaw. Die Fahrt stand unter dem Thema „Breslau gestern – Wroclaw heute – 2016 europäische Kulturhauptstadt“. Diese verschiedenen Facetten wurden bei manchen Erkundungen und in vielen Gesprächen deutlich. Die Stadt wurde noch in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs stark zerstört, weil die Nazis sie zur Festungsstadt erklärt hatten. Aber insbesondere die Innenstadt wurde mit hohem Engagement wieder aufgebaut und überwiegend im alten Stil restauriert. Die wirtschaftlich positive Entwicklung in Polen seit dem EU-Beitritt, aber auch die anstehende Fußball-Europameisterschaft haben viele interessante, moderne Bauten entstehen lassen. Die deutsche Geschichte der Stadt wird nach jahrzehntelanger Tabuisierung jetzt offensiv be- und verarbeitet. Hier waren die beiden Gespräche mit einer 86-jährigen Zeitzeugin, die Zeit ihres Lebens in Breslau lebte sowie mit Herrn Witt, der aus seiner Sicht als polnischer Protestant die Geschichte der letzten Jahrzehnte Revue passieren ließ, von hohem Interesse. Breslau, heute die viertgrößte Stadt Polens und Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesiens, gehörte bis 1945 zum Deutschen Reich. Die jüdische Geschichte der Stadt wurde deutlich beim Besuch und vor allem Gespräch in der jüdischen Gemeinde und der wunderschön restaurierten Synagoge „Zum weißen Storch“, in der heute auch viele Kulturveranstaltungen einen angenehmen Rahmen finden. Einer berühmten Einwohnerin, Edith Stein – die einst vom jüdischen zum katholischen Glauben übergetretene Breslauerin, die später in Auschwitz ermordet worden war – gedachte die Reisegruppe in deren Elternhaus: Es ist heute auch ein überregional bekannter Ort der Begegnung und Verständigung geworden. Fast alle Friedhöfe wurden nach 1945 eingeebnet. Der jüdische Friedhof aber blieb erhalten und erinnert heute noch an viele bekannte und unbekannte deutsche Juden. Wroclaw präsentiert sich heute als eine moderne Großstadt mit mehr als 600.000 Einwohnern. Die vielen Studenten verleihen der Stadt ein nachgerade jugendliches Flair. Wroclaw bereitet sich außerdem auf die Austragung der Fußball-EM 2012 vor. Viele Infrastrukturmaßnahmen sowie das neue Stadion prägen das neue Stadtbild. Die Reisegruppe wunderte sich schließlich nicht, dass sich Wroclaw mit seiner vielfältigen Geschichte gegen andere polnische Bewerberstädte als europäische Kulturhauptstadt 2016 durchsetzen konnte. Die Planungen laufen dafür an, wie die Reisegruppe im Gespräch mit Vertretern des Organisationskomitees erfuhren. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Studienfahrt hatten persönliche familiäre Beziehungen nach Breslau bzw. Schlesien und konnten eigene Erfahrungen und Erinnerungen einbringen. Die gesamte Reisegruppe war am Ende froh, viele verschiedene Aspekte der langen Geschichte der Stadt in persönlichen Gesprächen erfahren zu haben. Die Leitung der Studienfahrt im deutsch-polnischen Duett von IBB- Mitarbeiter Heiko Hamer und Renata Milosz-Bardzik, die in Wroclaw aufgewachsen ist, hatte ihren Anteil zum guten Gelingen der Fahrt beigetragen. 01.12.2011 Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2011Januar 2011: Sylvia Löhrmann , NRW-stellvertretende Ministerpräsidentin, eröffnet die Wanderausstellung 25 Jahre nach Tschernobyl – Menschen – Orte – Solidarität“ am 15. Januar 2011 in Dortmund.
Eine Schülergruppe aus Dortmund, unterwegs mit dem IBB Dortmund, trifft in Auschwitz zufällig auf Bundespräsident Christian Wulf.
Februar: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau eröffnet die Wanderausstellung „ewoca³ - Eindrücke und Ausblicke“ am 1. Februar 2011 in Dortmund.
März: Das IBB-Team bekommt Verstärkung: Dr. Katja Sündermann (l.) und Hülya Özkan (2. v. r.) unterstützen Hildegard Azimi-Boedecker ab 1. März 2011.
Der Bildband zur Wanderausstellung „Verlorene Orte – Gebrochene Biografien“ ist fertig: Peter Junge-Wentrup und Olga Rensch präsentieren ihn in Dortmund.Prominenter Besuch bei der ersten Wanderausstellung in Brandenburg: Ministerpräsident Matthias Platzeck eröffnet die Wanderausstellung in Eisenhüttenstadt.
Startklar für die dritte Runde: Der Projektplanungskongress in Hattingen ist der Auftakt für die dritte und letzte Reihe der Jugendbegegnungen mit diesen Projektpartnern.
April: Fernsehkameras richten sich immer wieder auf die Zeitzeugen: Hier steht Igor Pismenskij im Licht der Kamera (ebenfalls in Braunschweig).
April: Bundestagspräsident Norbert Lammert empfängt Peter Junge-Wentrup und Ludwig Brügmann in Berlin und erhält die Dokumentation „Stimmen nach Fukushima und Tschernobyl“.
Die SPD-Bundestagsfraktion lädt Vertreter von 250 Tschernobyl-Initiativen zur Konferenz nach Berlin ein: Peter Junge-Wentrup diskutiert mit MdB Marco Bülow (mit dabei auch Dr. Astrid Sahm und Dr. Ludwig Brügmann). Die Bundestagsdebatte läuft am 8. April 2011.Noch einmal Berlin: Dr. Frank-Walter Steinmeier richtet sich bei der Konferenz in Berlin an die Vertreter der Initiativen.
Der Grundstein ist gelegt für die Zukunftswerkstatt Minsk. IBB-Kurator Herbert Schnoor (r.) ist in Minsk dabei.
Bärbel Höhn begleitet im Rahmenprogramm der Partnerschaftskonferenz in Minsk eine Exkursion in Belarus.
Sie wird das Vorbild für viele engagierte Menschen in Europa: Die symbolische Kerzenaktion erinnert im April in Minsk an die Opfer von Tschernobyl.
Mai: Unterdessen ist die Wanderausstellung fast pausenlos unterwegs – immer begleitet von einem IBB-Mitarbeiter: Und wieder „kriechen“ Jugendliche fast in die Ausstellungswände hinein, um möglichst viele Informationen aufzunehmen.
Juli: In Dortmund startet eine weitere erfolgreiche Reihe des IBB: Die Fortbildungen zur kultursensiblen Pflege genießen seit 2011 die Förderung durch den Europäischen Integrationsfonds.
ewoca³ führt diesmal in zwölf Nachbarländer. Hier wird das Projekt in Ivrea in Italien feierlich der Öffentlichkeit übergeben.
In Ungarn ist die Gruppe des Sozialen Friedensdienstes für Osteuropa unterwegs und schickt ein spannendes Tagebuch auf die Homepage ewoca³.
August: Bünde in Westfalen ist der einzige ewoca³-Treffpunkt in Deutschland in diesem Jahr: Hier bringen junge Erwachsene aus drei Ländern sogar ein Theaterstück auf die (Freilicht- ) Bühne des Wiesenhofs und beweisen ganz beachtliche handwerkliche und kreative Leistungen.
Junge Erwachsene gehen wieder mit dem Regionalen Weimarer Dreieck auf Reisen. Diesmal führt die französisch-deutsch-polnische Jugendbegegnung auf Einladung der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei nach Nordfrankreich.
Zweite Begegnung mit Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert: Beim Zeitzeugengespräch der Generationen in Bochum appelliert er an die jungen Zuhörer, dass Freiheit und Demokratie Schutz brauchen.
Das Jugendnetzwerk Dortmund-Trabzon bringt Gäste aus der fernen nordöstlichen Türkei im August nach Dortmund: Einer der Höhepunkte ist der Besuch des Signal-Iduna-Parks in Dortmund.
Das Jugendnetzwerk Dortmund-Trabzon bringt Gäste aus der fernen nordöstlichen Türkei im August nach Dortmund: Einer der Höhepunkte ist der Besuch des Signal-Iduna-Parks in Dortmund.
Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau empfängt die Jugendgruppe aus Trabzon und ihre City-Angels aus Dortmund im Dortmunder Rathaus.
September: Ein weiteres Projekt des IBB Dortmund erhält Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds: „Partizipation durch Wissen“ bildet im Schneeballsystem Multiplikatoren aus, die Zuwanderern helfen.
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD- Bundestagsfraktion in Berlin, besucht die Tschernobyl-Wanderausstellung in Hameln.
September: Getreu dem Motto „Erinnern für eine gemeinsame Zukunft“ beteiligt sich das IBB Dortmund federführend im Trägerkreis für die Ausstellung „Lichter in der Finsternis – Raoul Wallenberg und die Rettung der Budapester Juden".
Kein geringerer als Schauspieler Claus-Dieter Clausnitzer aus Dortmund bereichert die Eröffnung der Ausstellung zu Raoul Wallenberg im Reinoldinum.
In Minsk nimmt Christina Rau, Witwe des verstorbenen früheren Bundespräsidenten und Namensgebers der IBB Minsk, Johannes Rau, am Freiwilligenforum teil.Christina Rau und Bernd Schmalhausen enthüllen gemeinsam mit IBB –Vorstand Professor Manfred Zabel eine Gedenktafel für den früheren Richter Ferse aus Essen, der nach Minsk deportiert und dort ermordet worden war. Das IBB will weiterhin den Verschollenen ein Gesicht geben.
Oktober: Ausgezeichnete Arbeit: Das IBB Dortmund erhält in Bonn den „einheitspreis 2011 – Bürgerpreis zur deutschen Einheit“ für die Zeitzeugengespräche zum Mauerfall und zur Deutschen Einheit.Fachkräfte aus Trabzon und Istanbul besichtigen Einrichtungen der Jugend- und Behindertenarbeit in Nordrhein-Westfalen auf Einladung des IBB. Dieses „workshadowing“ dient der Vorbereitung auf die erste deutsch-türkische Fachkräftetagung in Dortmund.
Dr. Lale Akgün, Mitarbeiterin der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen, hält ein Impulsreferat zum Auftakt der Fachkräftekonferenz am Samstag, 8. Oktober 2011, in Dortmund.
28.11.2011 Bildungsurlaub in Ungarn vermittelte kompakt und kompetent einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart der Juden in BudapestJüdisches Leben gestern und heute nehmen die Studienfahrten des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund (IBB) immer wieder gern in den Blickpunkt: In diesem Jahr ging es vom 22. bis 29. Oktober 2011 nach längerer Zeit erstmals wieder nach Budapest – in ein EU-Nachbarland, auf das das IBB mit der Ausstellung „Raoul Wallenberg und die Rettung der Budapester Juden“ bereits die Neugier geweckt hatte. In der ungarischen Hauptstadt machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Suche nach Spuren der 1000jährigen Stadtgeschichte und nach der Geschichte der Juden. Führungen durch das Jüdische Museum, Besuche der Dohany- und anderer Synagogen, einer jüdischen Schule, des „Hauses des Terrors“ und des Balint-Hauses für jüdische Kultur durften ebenso wenig fehlen wie ein Besuch im Holocaust-Museum: Nach dem achttägigen Bildungsurlaub waren die Teilnehmer ganz begeistert: „Bestens vorbereitet und betreut, ein voller Erfolg.“ Mit Kati Sattler hatte das IBB Dortmund nicht nur eine deutsch sprechende Budapester Jüdin als Reiseleiterin vor Ort gewinnen können, sondern auch eine aufmerksame Beobachterin der politischen Lage im EU-Nachbarland. In einem Interview beantwortete sie uns einige Fragen: Welchen Eindruck hinterließ das nicht unumstrittene „Haus des Terrors“ ? Kann man, muss man parallel über faschistische und kommunistische Diktatur sprechen? Kann man, muss man diese Systeme vergleichen? Und wenn das Haus diese Zielsetzung gehabt hat, was sagt dann das Verhältnis aus: zwei Ausstellungsräume für den faschistischen Terror und mehr als 10 Ausstellungsräume für den kommunistischen Terror? Wie präsentiert sich das heutige jüdische Leben in Budapest ? In jeder Hinsicht lebendig: sowohl kulturell, als auch in der Religion, als auch im Unterrichtwesen. Die Budapester Juden haben in hoher Zahl den Holocaust überlebt. Doch - nach dem Schock des Holocausts und auch wegen der kommunistisch–sozialistischen Zeit, in der Religionen kaum geduldet waren - konnte man bis zur Wende kaum über jüdisches Leben in Budapest sprechen. Das jüdische Leben in Budapest erlebt eine Renaissance. Gibt es politisch tatsächlich einen Rechtsruck in Ungarn ? Eindeutig ja. Welches Interesse zeigen Deutsche am Thema „Jüdisches Budapest“ ? Überwiegt die Holocaust-Erinnerung oder mehr das heutige jüdische Leben ? Holocaust-Erinnerung ist ein Teil des Themas. Am wichtigsten ist es – nach meiner Auffassung - die Geschichte zu verstehen. Selbstverständlich haben die Teilnehmer kein Wissen über die Geschichte Ungarns während des Zweiten Weltkrieges. Also, das Interesse an der Geschichte ist immer groß: Warum nahm Ungarn an der deutschen Seite teil? Wie konnte es geschehen, dass die ungarischen Juden bis zum Jahre 1944 nicht in Lebensgefahr waren? Wie konnte es sein, dass nach der deutschen Besatzung, innerhalb von 2 bis 3 Monaten 600 000 Juden deportiert wurden? Und: Wie konnten schließlich doch so viele Budapester Juden den Holocaust überleben? Ebenso groß ist das Interesse, das heutige jüdische Leben kennen zu lernen. Gibt es auch heute noch einen Antisemitismus ? Ja, und leider immer stärker und stärker. Erstens, weil die wirtschaftlichen Probleme immer größer und größer werden. Sündenbock dafür sind die Juden und die Roma. Zweitens: Lange Zeit konnte man Juden in Budapest nicht sehen, weil sie sich versteckt haben. Die Synagogen waren leer, es gab keine Schule, keine jüdische Kulturveranstaltung und so weiter. Heute verstecken sich die Juden nicht mehr. Welche Strömungen gibt es unter den Budapester Juden ? Erstens gibt es verschiedene Strömungen in der Religion. Orthodoxe Juden gibt es genau so wie Reform -Juden wie Neologen (diesen Begriff gibt es fast nur in Ungarn) und so weiter. Aber es gibt auch ein nicht an die Religion geknüpftes jüdisches Leben, hauptsächlich kulturelles, die Traditionen pflegendes Leben. Sollte man andere Akzente und Programmpunkte setzen bei einer Studienfahrt „Das jüdische Budapest“? Andere Akzente vielleicht nicht. Aber je mehr persönliche Treffen es gibt, desto besser. Auch Hartwin Garonyi, der zweite Begleiter der Reisegruppe, warf nach der Rückkehr noch einmal einen krititschen Blick zurück auf die Reise: Welcher Eindruck von dieser Fahrt war der bedeutendste ? Die spannenden Gespräche über die aktuelle politische Situation. Wird angemessen an den Holocaust der ungarischen Juden in Budapest erinnert ? Eigentlich schon, das Holocaust-Museum zeigt sehr gute Einblicke, aber man hat den Eindruck, dass das Thema in der Stadt insgesamt eher untergeordnet ist. Welchen Eindruck hinterließ das Haus des Terrors ? Bedrückend - und einseitig, wenn es denn Anspruch hat, den Opfern des Holocausts gerecht zu werden. Wie präsentiert sich das heutige jüdische Leben in Budapest ? Insgesamt sehr lebendig und vielseitig, konservativ neben modern, und größtenteils offen für alle, z.B. bei Festivals, aber auch in den Synagogen etc. Gibt es politisch tatsächlich einen Rechtsruck in Ungarn ? Letztendlich schon, wenngleich es nicht ganz das gleiche "rechts" ist wie in Deutschland, da es in Ungarn eine ganz andere nationale Problematik gibt.
04.05.2010 Reisegruppe erkundet Erfurt mit dem weiblichen BlickMit dem weiblichen Blickwinkel näherten sich 15 Frauen mit dem IBB und der Ev. Frauenhilfe Dortmund und Lünen vom 27. bis 29. März der Stadt Erfurt. 12.11.2009 Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls: Studienfahrt nach BerlinDie Open-Air-Ausstellung am Alexanderplatz, das Deutsche Historische Museum und das Brandenburger Tor waren Stationen der Studienfahrt zum 20. Jahrestag des Mauerfalls vom 7. bis 9. November 2009 nach Berlin. Fotos: Heiko Hamer / IBB. In der ersten Reihe saßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Berlinfahrt des IBB: Den 20. Jahrestag des Mauerfalls verbrachten sie in der deutschen Hauptstadt, sahen die Open-Air-Ausstellung am Alexanderplatz und die nachempfundene Mauer aus Dominosteinen mit eigenen Augen.
Studienfahrt "September 1939 in Polen und Belarus"Unterwegs nach Warschau, Pinsk und MinskDiese Dia-Show startet automatisch. Die Fotos haben Matthias Tümpel, Helmut Prange und Evgenij Pomytkin freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Sie zeigen die Gedenkstunde in Warschau, den Besuch in der jüdischen Gemeinde Pinsk sowie Impressionen vom Studientag in Minsk. Mitglieder der Gesellschaft für christlich- jüdische Zusammenarbeit Siegerland waren Teil einer historisch- ökumenischen Studienreise des IBB mit Deutschen und Polen aus Anlass des Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen, mit der der Weltkrieg begann.
Manfred Zabel, stellv. Vorsitzender des IBB 500 Jahre Calvin – Besichtigung der Wirkungsstätten machen die Biografie des Vordenkers begreifbarAuf den Spuren von Johannes Calvin reisten 27 Teilnehmer des IBB vom 13. bis 19. April ins Elsass, nach Basel, Zürich, Genf sowie zum Abschluss nach Herbishofen im Allgäu. Die Studienfahrt „500 Jahre Calvin“, die das IBB als Leserreise der westfälischen Kirchenzeitung „Unsere Kirche“ organisiert hat, erinnert an den Geburtstag des Franzosen im Jahr 1509. Studienfahrt auch einen Gottesdienst mitfeiern. Dortmunder Reisegruppe erkundet das „jüdische Berlin“„Das jüdische Berlin“ entdeckten zehn Mitglieder der evangelischen Elias-Kirchengemeinde aus dem Dortmunder Westen vom 3. bis 6. Oktober 2008: In die deutsche Hauptstadt waren sie mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) gereist. Reiseleiter Heiko Hamer, Referent für den Fachbereich Jugend und Schule im IBB, ermöglichte viele Einblicke, die Hauptstadt-Touristen in der Regel verborgen bleiben: Schon ein Rundgang um die Unterkunft in der Nähe der Hackeschen Höfe lenkte das Auge auf Spuren des alten jüdischen Viertels, das bis heute seiner Tradition treu geblieben ist. Über das nicht gerade spannungsfreie Verhältnis zwischen dem Islam und dem Judentum informierte ein kundiger Referent bei einer Führung durch das jüdische Museum.
Im Gedenken an die Opfer der Nazi-Gewaltherrschaft:Eine deutsche Reisegruppe besucht Weißrussland
Eine Reisegruppe mit vierzehn Teilnehmern aus dem Siegerland besuchte vom 19. bis 26. Oktober Weißrussland, um der Auflösung des Minsker Ghettos am 21. Oktober 1943 zu gedenken. Organisiert wurde diese Reise von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland, vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) mit Sitz in Dortmund und der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“, Minsk. Die Gedenkfahrt wurde von Manfred Zabel geleitet.
Die Gruppe lernte auch die praktische Arbeit der Vergangenheits-Bewältigung und Aussöhnung kennen. So besuchte sie die Geschichtswerkstatt Minsk, die auf dem Gelände des ehemaligen Ghettos liegt. Hier treffen sich die überlebenden Opfer zu Arbeitskreisen und Geselligkeit, hier werden Lebensgeschichten von Zeitzeugen aufgezeichnet. Außerdem werden von hier aus Zeitzeugen betreut, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ihre Wohnungen verlassen können. Dabei hilft das Sozialwerk der jüdischen Gemeinden in Belarus „Hessed Rachamim“. Alte und kranke ehemalige Zwangsarbeiter und Kinderhäftlinge sind dankbar, auch für die Unterstützung der deutschen Spender für dieses Projekt „Altern in Würde“. Die Delegation aus dem Siegerland brachte viele ewegende Eindrücke aus dem Nachbarland der EU im Osten nach Hause.
Fotos: Dr. Alf Seippel und Matthias Tümpel Beeindruckende Impressionen einer Reise an den Baikalsee
Ein ausführlicher Reisebericht folgt. Schauen Sie in Kürze noch einmal vorbei! Junge Gewerkschafter diskutieren mit Gregor Gysi und Frank Bsirske![]() Hochkarätige Gesprächspartner traf eine Gruppe von 15 jungen Mitgliedern der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf ihrer Studienfahrt vom 26. bis 30. Mai in Berlin. Unter dem Thema „Sozialpolitik“ trafen sie von der SPD Staatssekretär Klaus Brandner und von den Linken die Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi und Werner Dreibus, sowie den ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske. Auf kirchlichen Spuren in der Oberlausitz![]() „Auf kirchlichen Spuren in die Oberlausitz“ reisten 22 Teilnehmer vom 10. bis 15. Juni 2008 in einem Kooperationsangebot von IBB und der Kirchenzeitung „Unsere Kirche“: Im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen lernten sie das kirchliche Leben dieser Region in der Geschichte und in der Gegenwart kennen. Untergebracht war die Reisegruppe - ganz dem Thema der Studienfahrt entsprechend - im Kloster Marienthal direkt an der Neiße. Bis heute ist es ein Kloster der Zisterzienserinnen, aber auch seit der Wende eine schöne Bildungsstätte. Die Reisegruppe erkundete von diesem Standort aus Herrnhut, das vielen von seinen „Losungen“ her bekannt ist. Weiter ging es in das wunderschöne Städtchen Görlitz, wo die Teilnehmer unter anderem ein Gespräch mit dem Landessuperintendenten führen konnten. Daneben lernten sie auch Zittau und das Zittauer Gebirge kennen. Hier gefiel besonders die geschichtsträchtige Klosterruine Oybin. Ein Mit vielen neuen Kenntnissen zurück aus Istanbul
Wie Istanbul zu seiner Bewerbung als Kulturhauptstadt 2010 gekommen ist und warum in der Neve-Shalom-Synagoge Schutzhelme unter der Bank liegen: Das und noch viel mehr erfuhren die 15 Teilnehmer einer sechstägigen Reise nach Istanbul vom 29. April bis 4. Mai 2008, die das IBB in Kooperation mit dem Evangelischen Kulturbüro organisiert hatte. Am zweiten Besuchstag führte der Weg nach Galata in die Welt der sephardischen Juden, die seit ihrer Vertreibung 1492 in Istanbul ansässig sind: In der Neve-Shalom-Synagoge erfuhr die Besuchsgruppe in einem Gespräch mit Rav Adoni, dass es insgesamt 15 Synagogen in der geschichtsträchtigen türkischen Hauptstadt gibt und rund 25 000 türkische Juden, die seit Jahrhunderten als Ärzte, Anwälte, Kaufleute gut in die türkische Gesellschaft integriert sind und größtenteils in Istanbul, zum Teil auch in Izmir und anderen Landesteilen leben. Seit jedoch zwei schwere Anschläge in den 80er Jahren und 2005 die Mauern und die Menschen erschütterten, gelten strengere Sicherheitsmaßnahmen für die jüdischen Gotteshäuser. Die Anschläge sind auch der traurige Grund, weshalb Helme unter den Bänken bereit liegen. Am Abend durften die Besucher auf der asiatischen Seite Istanbuls, in Üsküdar, einen Gottesdienst der religiösen Gemeinschaft der Sufies am authentischen Ort besuchen. In einer Art spirituellem Dialog werden Mystiker aus dem zwölften Jahrhundert wie Mevlana, bekannt durch seinen Wirkungsort Konya aus dem zwölften Jahrhundert zitiert und zeitgenössisch interpretiert. Beim Besuch der IBB-Reisegruppe ging es gerade um den Begriff „desire“ – den Wunsch, die Sehnsucht, das Verlangen, die Gier. Am Ende der wöchentlichen Versammlung, an der Frauen und Männer gemeinsam teilnehmen, steht jeweils das Sema-Ritual, der traditionelle Tanz der drehenden Derwische, die sich zur Musik von Bambus-Flöten und Schlaginstrumenten in eine Art mystischen Rausch vertiefen, der auch die Zuschauer tief bewegt. Einen kulturellen Kontrapunkt zum bis dahin religiösen Schwerpunkt des Reiseprogramms setzte schließlich ein Besuch im Kulturhaupstadtbüro „Istanbul2010“: Die Besuchergruppe erfuhr im Stadtteil Beyoglu, dass nicht etwa die Stadtverwaltung auf eine Bewerbung gedrängt hatte, sondern eine Bürgerinitiative und NGO die Kampagne gestartet hatten. „Soviel Eigeninitiative fand man in Brüssel offenbar sehr attraktiv“, berichtet Organisatorin und Reiseleiterin Hildegard Azimi-Boedecker vom IBB. So wird sich Istanbul 2010 als Stadt der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft präsentieren, auf seine Geschichte verweisen und zukunftsweisende Projekte vorstellen wie den neuen Kulturtempel oberhalb des goldenen Horns, den Stararchitekt Frank Gehry gerade realisiert, das Istanbul Modern Museum und das neue Kulturzentrum im alten E-Werk. Am Sonntag, 4. Mai, trat die Reisegruppe begeistert die Heimreise an. Als eine „in jeder Hinsicht außergewöhnliche Reise“ lobte eine Teilnehmerin die Fahrt in einem Dankschreiben gleich am nächsten Tag. Antwerpen – so nah und doch so fremd
Eine dreitägige Studienfahrt ins fremde, nahe Antwerpen unternahmen 18 Erwachsene mit dem IBB am 1. Mai 2008. Nur zweieinhalb Stunden Autofahrt vom Ruhrgebiet entfernt erlebten die Teilnehmer die belgische Großstadt als fremdes und doch beeindruckendes Zentrum vieler orthodoxer Juden, die durch ihre traditionelle Kleidung und Haartracht im Stadtbild auffallen. Das jüdische Antwerpen ist in Europa relativ einmalig. Bei Rundgängen durch das jüdische Viertel, bei Gesprächen und einem gemeinsamen, koscheren Essen erfuhr die Reisegruppe viele interessante Einzelheiten über die Antwerpener Juden. Das Klischee, sie beherrschten den Antwerpener Diamantenhandel, entkräfteten die Gesprächspartner: Der Handel mit den kostbaren Edelsteinen liegt inzwischen weitgehend in indischer Hand.
Mit vielen neuen Eindrücken machten sich die Teilnehmer am 3. Mai auf den Heimweg.
Ist diese Welt noch zu retten?Internationales Umweltprojekt "Grüne Brücken bauen" - Studenten aus vier Ländern verwirklichen konkrete Pläne
Berlin. Konkrete Projekte haben sich mehr als 30 Studenten aus Deutschland, Italien, Belarus und der Ukraine -- darunter auch vier Stipendiaten des evangelischen Studienwerkes e.V. Villigst in Schwerte - auf ihre Agenda geschrieben während des internationalen Umweltprojektes "Grüne Brücken bauen". Vom 20. bis 27. November 2007 lebten und arbeiteten sie gemeinsam in den Jugendgästeetagen der urban-social gGmbh im Berliner Stadtteil Marzahn. Schnell zum ZielJetzt bewerben zum 13. Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks...mehr Förderprogramm Belarus mehr... fokus²: Die Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen gehen in die zweite Phase mehr...
Das Förderprogramm ewoca³ in der zweiten Phase ... Mehr... Die Zukunftswerkstatt in Minsk mehr... Seit 27 Jahren im Programm: Studienfahrten "Auschwitz mit eigenen Augen ..." mehr Dialog mit der Türkei ...mehr IBB "Johannes Rau" Minsk Geschichtswerkstatt Minsk Arbeitsschwerpunkte und Projekte mehr ... Die Zeitschrift Belarus Perspektiven... mehr
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