![]() Studienfahrten zu Orten jüdischen LebensNehmen wir an, Ihre Gruppe arbeitet im Themenfeld unseres Programms Aktiv gegen Rechts. Wäre es nicht reizvoll, speziell für Ihre Gruppe eine Studienreise zur jüdischen Geschichte und Gegenwart eines ausgewählten Ortes zu veranstalten? Unsere internationalen Kontakte ermöglichen dies an sehr unterschiedlichen Orten. Sicherlich sind ihnen in den vergangenen Jahren die Veranstaltungen mit dem Titel "Jüdisches Leben in ...” in unseren Programmheften aufgefallen. 1. Das jüdische Leben in Amsterdam
1. Das jüdische Leben in AmsterdamIn allen Ländern Europas haben die Juden eine lange Geschichte, so auch in den Niederlanden. Amsterdam ist daher wiederholt unser Ziel gewesen. 2. Das jüdische Leben in Frankfurt/MainFrankfurt war früher eine der größten jüdischen Gemeinden in Deutschland. Ihre Geschichte reicht weit bis ins Mittelalter. Von dieser langen Geschichte berichten uns zwei Museen. 3. Das jüdische Leben in BerlinAllein das neue Gebäude des Star-Architekten Daniel Libeskind war schon vor der Eröffnung der Dauerausstellung des neuen Jüdischen Museums zur Geschichte und Kultur der Juden in Deutschland im September 2001 ein Besuchermagnet. Nicht nur durch die Veränderung Berlins zur Hauptstadt hat sich das jüdische Leben dort sehr verändert: viele osteuropäische Juden prägen jetzt die Entwicklung. Die Synagoge an der Oranienburger Straße wurde restauriert. Wir bekommen wieder eine Ahnung davon, was das geistige, kulturelle und religiöse Leben bis zum Machtantritt der Nazis in Berlin bedeutet hat. Damals war Berlin das politische Zentrum und der Ort der Wannsee-Konferenz, in der über die Vernichtung der Juden verhandelt wurde. In Berlin erinnern zahlreiche Ausstellungen und Gedenkstätten an diese Zeit. Die Diskussionen über das Holokaust-Mahnmal im Zentrum der Stadt ist ein aktueller Spiegel dafür, wie schwer wir uns immer noch mit der Erinnerung an die Vergangenheit tun. 4. Das jüdische Wien und BudapestWien und Budapest haben eine lange jüdische Geschichte. Zu Zeiten der k.u.k. Monarchie waren die Städte Zentren des europäischen Judentums. In Wien lebten und arbeiteten z.B. Freud, Schönberg, Nestroy und nicht zuletzt Theodor Herzl. Die Nationalsozialisten vertrieben und vernichteten – wie in ganz Europa – auch in Österreich und Ungarn die jüdische Bevölkerung. Thema der Reise ist aber nicht nur die Geschichte, denn heute gibt es in beiden Städten wieder lebendige, jüdische Gemeinden. Daher werden wir in Budapest nicht nur die Synagoge besichtigen, sondern auch eine Gottesdienst besuchen. Ebenso ist es möglich, eine jüdische Schule in Wien oder Budapest zu besuchen, um einen kleinen Ausschnitt heutigen jüdischen Lebens kennen zu lernen. 5. Das jüdische New YorkDie USA – seit Ende letzten Jahrhunderts Land der Hoffnung und Zuflucht für Juden vor Verfolgungen in der "Alten Welt”. Erste Station für sie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – New York, die Immigrationsbüros auf Ellis Island, wo über ihr weiteres Schicksal entschieden wurde. Nächste Station waren häufig die billigen Quartiere der Lower East Side. Viele der im Laufe der Zeit eingewanderten Juden blieben in New York – außerhalb Israels hat New York den größten jüdischen Bevölkerungsanteil weltweit – und ließen sich mit ihren Familien in anderen Stadtteilen nieder, z.B. in Brooklyn, wo es auch heute eine große orthodoxe Gemeinde gibt. Wie die jüdischen Einwanderer das kulturelle, politische und wirtschaftliche Leben und nicht zuletzt den Alltag der Weltstadt mitgestalteten, ist Thema dieser Reise. 6. Das jüdische PragWenn wir an das jüdische Prag denken, fällt uns vor allem Kafka ein. Sicherlich ist seine Literatur ein Fenster zum jüdischen Millieu seiner Zeit. Viel eindrücklicher ist jedoch ein Tag im ehemaligen Jüdischen Viertel. Museen, Synagogen, Friedhöfe und das Jüdische Bildungszentrum bieten viele Möglichkeiten. Prag war eines der Zentren jüdischer Kultur und nach der sogenannten Sanierung des Ghettos in k.u.k. Zeiten erlebte das Viertel einen rasanten Aufstieg, von dem die heutige Pracht der Gebäude zeugt. 7. Juden in Polen – Auf den Spuren jüdischer Kultur in GalizienUnser Programm beginnt in Sandomierz an der Weichsel mit einem Überblick der Thematik und einem Lehrstück zu christlichen Mythen über jüdische Ritualmorde. 8. Auf den Spuren von Paul Celan, Joseph Roth, Bruno Schulz, Rose Ausländer u.a.Das historische Galizien und die Bukowina, in denen einst Ukrainer, Polen, Deutsche, Russen, Juden und sogar Armenier lebten, sind für immer von der Landkarte verschwunden. Das jahrhundertelange Miteinander der verschiedenen Kulturen, Religionen und Sprachen endete mit Krieg, Vernichtung, Vertreibung, Heimatlosigkeit, Vergessen... 9. Auf den Spuren von Marc Chagall – Ostjudentum in WeißrusslandIn den unverwechselbaren Bildern des jüdischen Malers Marc Chagall mit der ihnen eigenen märchenhaften Poesie und leuchtenden Zauberkraft der Farben begegnet der Betrachter immer wieder der faszinierenden Welt der Stadt Witebsk. Schnell zum ZielJetzt bewerben zum 13. Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks...mehr Förderprogramm Belarus mehr... fokus²: Die Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen gehen in die zweite Phase mehr...
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