IBB organisiert zum dritten Mal Europäische Aktionswochen "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima"

Zum dritten Mal organisiert das IBB Dortmund Europäische Aktionswochen "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima": Vom 7. März bis 14. März und vom 26. April bis 3. Mai 2014 beteiligen sich Initiativen in neun Ländern mit Zeitzeugengesprächen und Kerzenaktionen. In zahlreichen Veranstaltungen werden Alternativen zur Atomenergie zur Diskussion gestellt und Konzepte zu Energieeffizienz und nachhaltigem Lebensstil debattiert. Die dritten Europäischen Aktionswochen wurden am 7. März 2014 offiziell eröffnet im Bürgersaal des Dortmunder Rathauses. Mehr...

Zeitzeugen berichten über ihren Einsatz in Tschernobyl und die Lage in Japan

Im Mittelpunkt der europäischen Aktionswochen stehen Gespräche zwischen Jugendlichen  und Zeitzeugen aus Belarus, der Ukraine und Japan. Die „Liquidatoren“, die als junge Männer zum Einsatz am havarierten Reaktor in Tschernobyl einberufen wurden, berichten, wie sie unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit Brände löschten, die Strahlung eindämmten und Menschen aus den radioaktiv verseuchten Gebieten evakuierten. Die Zeitzeugen aus Japan schildern, wie Fukushima das Selbstverständnis der japanischen Gesellschaft von Grund auf erschüttert hat und wie Fragen nach alternativen Formen der Energiegewinnung aktuell diskutiert werden. Mehr über die Zeitzeugen erfahren Sie hier

Tschernobyl und Fukushima in der Erinnerung von Zeitzeugen

In Belarus und in der Ukraine haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IBB Zeitzeugen der Katastrophe ausfindig gemacht, die aus ihrer Lebenserfahrung erzählt haben. Als junge Männer und Frauen waren sie im Arbeitseinsatz am Unglücksreaktor in Tschernobyl. Nach dem Unglück in Fukushima 2011 erlebten weitere Zeitzeugen die Evakuierung in Japan und die schleppende Informationspolitik. Die Sammlung der Zeitzeugenberichte macht das Unvorstellbare anschaulich und nachfühlbar. Die Interviews werden im Jahr 2013 ergänzt um weitere Zeitzeugenberichte aus Belarus. Die Sammlung der Erinnerungen finden Sie zum Nachlesen. Mehr ...

Tschernobyl und die europäische Solidaritätsbewegung

Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl hat in Deutschland und Europa eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst: Menschen organisierten spontan Hilfstransporte, Ferienaufenthalte für strahlengeschädigte Kinder und Klinikaufenthalte für Erwachsene. Aus den Hilfslieferungen der ersten Tage haben sich an vielen Orten enge Partnerschaften entwickelt, die viel bewegt haben und bis heute Beachtliches leisten. Die Geschichte hat das IBB auf der Website und in einem Buch festgehalten, die erstmals die vielen kleinen Mosaiksteine systematisch zusammensetzt, die ein buntes Bild einer europaweiten Solidaritätsbewegung ergeben. Mehr ...

Materialien und Publikationen zum Einstieg und zur Vertiefung

Mit dem Bildband zur Ausstellung "Verlorene Orte, gebrochene Biografien" und der Dokumentation "Tschernobyl und die europäische Solidaritätsbewegung" hat das IBB Dortmund im Frühjahr 2011 zwei neue Publikationen veröffentlicht. Sie können unabhängig von der Ausstellung als Einstieg in das Thema und zur Vertiefung genutzt werden. Eustory hat mit der multimedialen virtuellen Ausstellung neue Quellen erschlossen, die sich auch als Unterrichtsmaterialien nutzen lassen. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima hat das IBB außerdem Stellungnahmen gesammelt und veröffentlicht. Auf Nachfrage steht inzwischen auch Material für Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung. Mehr...

 

 

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