Foto-Ausstellung "lebenslang" zur Eröffnung der vierten Europäischen Aktionswochen "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima"

Die Augen der Kinder in den Kliniken und Waisenhäusern lassen den Betrachter nicht mehr los. Foto: Rüdiger Lubricht

Mit der Foto-Ausstellung „lebenslang“ eröffnet das IBB Dortmund in Kooperation mit der IPPNW- Regionalgruppe Dortmund die vierten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“. Die Präsentation der Fotos in der Dortmunder Berswordthalle markiert den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen in neun Ländern in Europa und in der Türkei. Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 9. März 2015, um 19 Uhr werden der Fotograf Rüdiger Lubricht und Bürgermeisterin Birgit Jörder erwartet. "Wir erinnern in diesem Jahr bewusst an die gravierenden gesundheitlichen Folgen, die diese Katastrophe bis heute hat“, sagt Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. „Wir müssen aus der Geschichte lernen für eine gemeinsame Zukunft in Europa.“

Zeitzeugengespräche und Kerzenaktionen in neun Ländern

Details zu den teilnehmenden Ländern finden Sie hier.

Die Europäischen Aktionswochen "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima" sind ein Projekt des IBB Dortmund und zahlreicher Partner aus der Tschernobyl- und Umweltbewegung in Europa. Örtliche Trägerkreise organisieren selbstständig zahlreiche Veranstaltungen zum Themenkomplex Atomenergie und Energiewende. So werden mit zahlreichen Experten Denkanstöße vermittelt zu Energieeffizienz und nachhaltigem Lebensstil.Verbindendes Element sind Kerzenaktionen und Zeitzeugengespräche. 

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IBB organisierte zum dritten Mal Europäische Aktionswochen "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima"

Bereits zum dritten Mal organisierte das IBB Dortmund Europäische Aktionswochen "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima": Vom 7. März bis 14. März und vom 26. April bis 3. Mai 2014 beteiligten sich Initiativen in neun Ländern mit Zeitzeugengesprächen und Kerzenaktionen. In zahlreichen Veranstaltungen wurden Alternativen zur Atomenergie zur Diskussion gestellt und Konzepte zu Energieeffizienz und nachhaltigem Lebensstil debattiert. Die dritten Europäischen Aktionswochen wurden am 7. März 2014 offiziell eröffnet im Bürgersaal des Dortmunder Rathauses. Mehr...

Zeitzeugen berichten über ihren Einsatz in Tschernobyl und die Lage in Japan

Im Mittelpunkt der Europäischen Aktionswochen "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima" stehen Gespräche zwischen Jugendlichen  und Zeitzeugen aus Belarus, der Ukraine und Japan. Die „Liquidatoren“, die als junge Männer zum Einsatz am havarierten Reaktor in Tschernobyl einberufen wurden, berichten, wie sie unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit Brände löschten, die Strahlung eindämmten und Menschen aus den radioaktiv verseuchten Gebieten evakuierten. Die Zeitzeugen aus Japan schildern, wie Fukushima das Selbstverständnis der japanischen Gesellschaft von Grund auf erschüttert hat und wie Fragen nach alternativen Formen der Energiegewinnung aktuell diskutiert werden. Mehr über die Zeitzeugen erfahren Sie hier

Tschernobyl und Fukushima in der Erinnerung von Zeitzeugen

In Belarus und in der Ukraine haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IBB Zeitzeugen der Katastrophe ausfindig gemacht, die aus ihrer Lebenserfahrung erzählt haben. Als junge Männer und Frauen waren sie im Arbeitseinsatz am Unglücksreaktor in Tschernobyl. Nach dem Unglück in Fukushima 2011 erlebten weitere Zeitzeugen die Evakuierung in Japan und die schleppende Informationspolitik. Die Sammlung der Zeitzeugenberichte macht das Unvorstellbare anschaulich und nachfühlbar. Die Interviews werden im Jahr 2013 ergänzt um weitere Zeitzeugenberichte aus Belarus. Die Sammlung der Erinnerungen finden Sie zum Nachlesen. Mehr ...

Tschernobyl und die europäische Solidaritätsbewegung

Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl hat in Deutschland und Europa eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst: Menschen organisierten spontan Hilfstransporte, Ferienaufenthalte für strahlengeschädigte Kinder und Klinikaufenthalte für Erwachsene. Aus den Hilfslieferungen der ersten Tage haben sich an vielen Orten enge Partnerschaften entwickelt, die viel bewegt haben und bis heute Beachtliches leisten. Die Geschichte hat das IBB auf der Website und in einem Buch festgehalten, die erstmals die vielen kleinen Mosaiksteine systematisch zusammensetzt, die ein buntes Bild einer europaweiten Solidaritätsbewegung ergeben. Mehr ...

Materialien und Publikationen zum Einstieg und zur Vertiefung

Mit dem Bildband zur Ausstellung "Verlorene Orte, gebrochene Biografien" und der Dokumentation "Tschernobyl und die europäische Solidaritätsbewegung" hat das IBB Dortmund im Frühjahr 2011 zwei neue Publikationen veröffentlicht. Sie können unabhängig von der Ausstellung als Einstieg in das Thema und zur Vertiefung genutzt werden. Eustory hat mit der multimedialen virtuellen Ausstellung neue Quellen erschlossen, die sich auch als Unterrichtsmaterialien nutzen lassen. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima hat das IBB außerdem Stellungnahmen gesammelt und veröffentlicht. Auf vielfachen Wunsch steht mit dem Fukushima-Reader nun auch Material für Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung. Mehr...

 

 

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Das Förderprogramm Belarus ist zum 1. Oktober 2014 in seiner siebten Phase angelaufen! Viele Infos und nützliche Formulare sind online. Mehr...

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