25 Jahre nach Tschernobyl - Die Partner

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die Partner, die das Projekt gemeinsam organisieren.

Die Stiftung Mercator

Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen
und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen

  • gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft
  • ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können.

 Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Weitere Infos zur Stiftung Mercator finden Sie hier.

Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk

Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) arbeitet seit seiner Gründung 1986 für Verständigung und Versöhnung zwischen den Völkern. Ziel ist es, in interkulturellen Begegnungen und in partnerschaftlicher Zusammenarbeit Grenzen nationaler Art, aber auch historische, soziale, kulturelle, religiöse oder weltanschauliche Grenzen zu überwinden.

Das IBB führt jährlich ca. 80 Veranstaltungen und Projekte der politischen Bildung und interkulturellen Begegnung mit Partnern in Osteuropa, im Baltikum, Polen, Tschechien, in den Niederlanden, Italien, in der Türkei u.a. Ländern durch. Im Jugendbereich liegt dabei der Schwerpunkt auf Seminaren zur Thematik des Holocaust und auf bi- und multilateralen Jugendbegegnungen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in Belarus.

Seit 2002 koordiniert das IBB das „Förderprogramms Belarus“ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das zivilgesellschaftlich orientierte Programm unterstützt den demokratischen Wandel und die gesellschaftliche Modernisierung in Belarus „von unten“. Seit Anfang der 90er Jahre unterstützt das IBB aktiv die Vernetzung der deutschen Tschernobyl-Initiativen und lädt deutsche, belarussische und ukrainische Initiativen regelmäßig zu einer Partnerschaftskonferenz ein.


Das IBB Dortmund gibt die Zeitschrift „Belarus Perspektiven“ heraus.

EUSTORY

EUSTORY ist ein internationaler Verein aus derzeit 22 unabhängigen zivilgesellschaftlichen Mitgliedsorganisationen, die in ihren Ländern historische Forschungswettbewerbe für Jugendliche nach dem Modell des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten durchführen.

Der im Sommer 2008 gegründeten Verein baut auf dem EUSTORY-Netzwerk auf, das im Jahr 2001 auf Initiative der Körber-Stiftung entstand. Derzeit vereinigt EUSTORY zivilgesellschaftliche Organisationen aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Italien, Lettland, Norwegen, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, der Schweiz, Serbien, der Slowakischen Republik, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Ukraine, Wales und Weißrussland.

Grundlage aller EUSTORY-Wettbewerbe ist die Idee des forschenden Lernens. Jugendliche gehen in ihrer unmittelbaren Umgebung auf historische Spurensuche. Sie erforschen Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und bilden sich ein eigenes Urteil. Preisträger aus den Geschichtswettbewerben nehmen regelmäßig an internationalen Jugendseminaren und -projekten teil. In der gemeinsamen Arbeit an konkreten historisch-politischen Themen erleben sie dort Geschichte als Werkstatt interkultureller Verständigung.

Weitere Informationen zu EUSTORY finden Sie hier. (auf Englisch)

Die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk

Die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk (IBB
Minsk), wurde1994 nach dem Vorbild deutscher Bildungsakademien eröffnet. Sie ist ein deutsch-belarussisches Gemeinschaftsprojekt, das von dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund und drei Partnern (Stadt Minsk, Belarus-Bank und Reiseagentur Sputnik) in partnerschaftlicher Zusammenarbeit gebaut, getragen und mit Leben gefüllt wird.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören de historische Schwerpunkt Verständigung und Versöhnung, der Dialog und die Kooperation zwischen Belarus und Europa sowie die Entwicklung von Zukunftskonzepten (Lokale Agenda, Ökologie, Erneuerbare Energien). Ein wichtiger Bestandteil der Versöhnungsarbeit in Belarus ist die Geschichtswerkstatt Minsk; sie wurde 2002 gemeinsam durch das IBB Dortmund und die IBB Minsk sowie durch den Verband der belarussischen jüdischen Organisationen und Gemeinden ins Leben gerufen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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