Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Ukraine:

Lebendige Beziehungen zum Nachbarn am Schwarzen Meer

Sie ist das größte Flächenland Europas, landschaftlich reizvoll, aber wirtschaftlich belastet durch den schwierigen Transformationsprozess und die langfristigen Folgen des Supergaus im Reaktor Tschernobyl: Die Ukraine hat schon viele Freunde in mehr als 350 deutsch-ukrainischen Partnerschaftsinitiativen.Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) engagiert sich bereits seit 2007 im Schulterschluss mit weiteren Partnern und mit eigenen Projekten für eine Intensivierung der partnerschaftlichen Beziehungen zur Ukraine.

IBB-Ausstellung "Leben mit Tschernobyl" zur EM in der Ukraine

Die IBB-Wanderausstellung „Leben mit Tschernobyl“ wurde am 13. April 2012 in Kiew offiziell eröffnet und danach in 25 Orten in der Ukraine gezeigt. Bei der Ausstellung handelt sich es sich eine Weiterentwicklung der Ausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl – Menschen – Orte – Solidarität“, die das IBB im Jahr 2011 in 49 Orten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden gezeigt hatte. Sie erinnert an die Fakten der Reaktorkatastrophe, enthält Berichte von Zeitzeugen und Informationen über die einzigartige europäische Solidaritätsbewegung, die infolge des Unglücks entstanden ist. Für die Ukraine, die im Frühjahr Austragungsort der Fußball -Europameisterschaft 2012 war, wurde die Darstellung ergänzt um Informationen zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.

IBB errichtet Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw

Die erste Geschichtswerkstatt Tschernobyl errichtete das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB Dortmund) mit seinem langjährigen Partner, dem „Deutsch-Ukrainischen Netzwerk“, in der zweitgrößten Stadt der Ukraine, Charkiw. Für die Jahre 2012 und 2013 standen und stehen 205 000 Euro für die Renovierung der 200 Quadratmeter großen Räumlichkeiten und für den Aufbau der inhaltlichen Arbeit zur Verfügung. Das IBB Dortmund erhielt eine Förderzusage für dieses Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). „Die Betroffenen freuen sich unendlich, dass wir hier einen zentralen Treffpunkt schaffen können, an dem Liquidatoren Beratung und Betreuung finden und dem auch ein Freiwilligendienst angegliedert wird“, schilderte Peter Junge-Wentrup nach einen Besuch in Charkiw. Mehr...

IBB eröffnete im November 2009 Büro in Kiew

Zum ersten Mal in seiner fast 25jährigen Geschichte eröffnete das IBB im November 2009 eine Niederlassung in der Ukraine: Das Büro liegt im Stadtzentrum von Kiew und wird geleitet von Ljubov Negatina, die bisher schon für das Deutsch-Ukrainische Netzwerk tätig war. „Wir werden die Arbeit der mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen aktiv unterstützen. Unser Ziel ist eine bessere Vernetzung der NGO und die Stärkung ihrer Dialogfähigkeit gegenüber der Politik“, sagte Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. Zu den ersten Aufgaben des Büros Kiew gehörte die Vorbereitung eines „Oral History“ Projekts mit 30 Liquidatoren des 1986 havarierten Kernkraftwerks Tschernobyl und die Entwicklung neuer Projekte.

Das Bengo-Projekt in Chernygov: Der Anbau der alten Schule

2009 hat das IBB zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Bengo-Projekt in der Ukraine verwirklicht. Der Anbau einer alten Schule für sehbehinderte  Vorschulkinder befand sich zuvor in einem erbarmungswürdigen Zustand. Das IBB nutzte Eigenmittel und die Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) für eine schnelle und gründliche Renovierung. Das Foto links zeigt den Backofen, in dem täglich Brot gebacken werden musste. Die Ofentür fehlte. Mehr ...

Schnell zum Ziel

Das neue Programm Inklud:MI

Im neuen IBB-Projekt zum Thema Inklusion von Migranten mit Behinderungen steht das erste Netzwerktreffen am Dienstag, 25. November 2014, an. Mehr...

Die IBB-Initiative für eine Gedenkstätte Trostenez in Belarus findet großen Widerhall. Für den 1. bis 5. Mai 2015 ist eine Gedenkreise geplant. Jetzt anmelden! Mehr...

Die IBB "Johannes Rau" Minsk feierte am 2. Oktober den 20. Jahrestag ihrer Eröffnung.  
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Das Internationale Tschernobyl-Netzwerk tagte vom 22. bis 26. Oktober in Polen. Mehr...

Das Förderprogramm Belarus ist zum 1. Oktober 2014 in seiner siebten Phase angelaufen! Viele Infos und nützliche Formulare sind online. Mehr...

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Das IBB sucht neue freie Mitarbeiter. Mehr ...

Seit 28 Jahren im Programm: Studienfahrten "Auschwitz mit eigenen Augen ..." Mehr...

Die Zeitschrift_Belarus Perspektiven.

Die Zeitschrift Belarus Perspektiven vermittelt einen Einblick in das wenig bekannte EU-Nachbarland... mehr 

Institutionen

Die Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw. Mehr...

Geschichtswerkstatt Minsk
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