Verständigung & Versöhnung

Internationale Konferenz „Jüdischer Partisanenwiderstand im Kontext der Partisanenbewegung 1941-1944 in Belarus“

In den Kriegsjahren 1941-1944 fanden tausende Juden in Belarus den Mut, sich im Untergrund zu organisieren und aktiven Widerstand gegen die deutsche Besatzung u leisten. Jüdische Partisanengruppen und -abteilungen bildeten sich ab 1941 vor allem im Raum des Naliboker Waldes. Diese übernahmen zum Teil auch die Funktion, die in den Ghettos eingeschlossenen Juden zu beschützen und ihnen die Flucht zu ermöglichen. Das öffentliche Gedenken an den Holocaust und an den jüdischen Widerstand ist spätestens seit dem 65. Jahrestag der Vernichtung des Minsker Ghettos fester Bestandteil der belarussischen Erinnerungskultur. Der jüdische Partisanenwiderstand ist als wichtiger Bestandteil der allumfassenden  Partisanenbewegung in Belarus anerkannt. Die Diskussion neuer Forschungsergebnisse auf der Grundlage von Archivmaterialien und Erinnerungen der ehemaligen Partisanen aus Belarus, Deutschland, Israel und den USA soll das Verständnis für die Gründe, den Charakter, sowie die Formen und Methoden der großen jüdischen Partisanenbewegung vertiefen.

Ort: Geschichtswerkstatt
Termin:  23. Oktober
Leitung:  Peter Junge-Wentrup, Dr. Viktor Balakirew, Dr.Kusma Kosak, Julia Luschick

 


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