Verständigung & Versöhnung

Eröffnung der Gedenksteine für deportierte Frankfurter und Prager Juden

Über 20.000 Juden aus neun Städten des Deutschen Reiches sind 1941-42 in das Minsker Ghetto, das zu den größten in Europa gehört, und das Todeslager Trostenez deportiert worden. Seit Anfang der 1990er Jahre haben mit Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Bonn/Köln, Berlin und Wien bereits sieben Städte Gedenksteine für die aus ihren Orten deportierten Juden auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof in der Nähe der Geschichtswerkstatt aufgestellt. Das Thema der aus Deutschland deportierten Juden wurde zum Gegenstand einer vertieften und detaillierten Forschung durch belarussische und deutsche Wissenschaftler.

In 2010 plant auch die Stadt Frankfurt am Main gemeinsam mit ihrer Partnerstadt Prag  und dem Evangelischen Kirchenkreis Frankfurt die Einweihung eines Gedenksteines zur Erinnerung an die während des 2. Weltkrieges im Ghetto von Minsk umgebrachten jüdischen MitbürgerInnen. Die Enthüllung des Steins soll im November 2010 in Erinnerung an die ersten Deportationen stattfinden.


Ort: Jüdischer Friedhof in Minsk
Termin:  November
Leitung: Stadtverwaltungen von Frankfurt am Main und Prag

 

 

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