Verständigung & Versöhnung

Ausstellung zum 65. Jahrestag des Kriegsendes „Rettungsorte im Minsker Ghetto“

Im Oktober 1943 wurde das Minsker Ghetto als letztes Ghetto in Belarus von der deutschen Besatzung vernichtet. Zwischen 1941 und 1943 wurden hier etwa 100.000 Juden bei Pogromen getötet oder in das nahe gelegene Todeslager Trostenez deportiert. Zwischen 3.000 und 8.000 belarussischen Juden gelang es jedoch sich zwischenzeitig im Ghetto zu verstecken und zu entkommen, von den aus dem Deutschen Reich deportierten Juden überlebten lediglich etwa 50. Im Rahmen der Ausstellung sollen die Ergebnisse der Forschungsarbeit der Geschichtswerkstatt Minsk zur Geschichte des Minsker Ghettos und des Todeslager Trostenez mit Hilfe von neuen Fotos, Dokumenten, persönlichen Gegenständen und verschriftlichten Erinnerungen von ehemaligen Ghetto-Bewohnern vorgestellt werden. Erstmals wird auch der Keller im Gebäude der Geschichtswerkstatt, in dem sich während des Krieges 26 Juden versteckten, von denen 13 überlebten, für Besucher zugänglich sein.

Ort:  Geschichtswerkstatt
Termin: 3. Juli
Leitung: Peter Junge-Wentrup, Dr. Viktor Balakirew, Leonid Lewin, Dr. Kusma Kosak, Julia Lushschick

Ort: Geschichtswerkstatt
Termin:  ganzjährig
Leitung:  Peter Junge-Wentrup, Leonid Lewin, Dr. Astrid Sahm, Dr. Viktor Balakirew, Dr.Kusma Kosak

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