Verständigung & Versöhnung

Seminarreihe für junge Historiker

„Alltag des Krieges: Formen, Meinungen, Traditionen“

Bedeutende wissenschaftliche Erfahrungen sind inzwischen in der modernen Historiografie zum Kriegsalltag als einem der aktuellsten Probleme der Kriegsgeschichte gesammelt worden. Der Austausch von einschlägigen neuen Werken der belarussischen und deutschen Historiker kann den Forschungsprozess in den  für die belarussische Seite nicht üblichen Fragen (neue Seiten in der Geschichte des Genozids und des Holocausts,  des Partisanenkampfes und des geistigen Zustandes der Bevölkerung in der Okkupation) verstärken. Indem sich die Historiker neuen Formen und Methoden der Forschungsarbeit  zuwenden, können sie mit Hilfe von Quellen, Zeugnissen der Partisanen, der Untergrundkämpfer, sowie der Häftlinge von Konzentrationslagern und Ghettos, als auch der Zwangsarbeiter den Zustand der Menschen im Krieg objektiver darstellen.

Ziele und Absichten:

Die Seminarreihe verfolgt das Ziel, die neuen Werke der Historiker aus Belarus und Deutschland zu der Forschung der aktuellsten wissenschaftlichen Problemrichtungen in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs (Alltag der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und der Armeeeinheiten) bekannter zu machen. Die Gewinnung neuer Historiker und Zeitzeugen wird das Forschungsinteresse zu den für die belarussische Seite neuen Forschungsproblemen verstärken. Durchgeführte Forschungen, Diskussionen, die Lenkung der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die neuen historischen Materialien werden die Themen für Landeskundeforscher, Studenten, Magistraturstudenten, Aspiranten und viele Hobbyhistoriker erweitern. Eine Basis des Projekts werden die Erinnerungen zu den Formen des Kampfes und des Überlebens verschiedener Gruppen der Bevölkerung und der Teilnehmer am antifaschistischen Widerstands sein.

Ort:   Geschichtswerkstatt
Termin:  4. Freitag /Februar, April, Juni, Oktober, Dezember
Leitung:  Dr. Kusma Kosak, Julia Lushchick
Finanzierung:  IBB Dortmund
Mitgliederzahl:  25-30 Menschen
Teilnehmer:  Hochschullehrer, Mitarbeiter des Institutes für Geschichte der Nationalakademie der Wissenschaften, Studenten, Schüler, Hobbyhistoriker, Heimatforscher, ausländische  wissenschaftliche Mitarbeiter.


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