Weitere Pressemitteilungen

18.04.2008

Bereit für ein Abenteuer?

Zur 8. Jugendkonferenz als Gast nach Frankreich reisen

Eine spannende Woche wartet auf Schüler, Azubis, Studenten aus Nordrhein-Westfalen im Alter zwischen 17 und 23 Jahren: 15 von ihnen dürfen auf Einladung der Staatskanzlei des Landes Nordhrein-Westfalen an die französische Atlantikküste reisen. Vom 29. Juni bis 5. Juli geht es im Feriendorf Amleteuse bei Boulogne

inhaltlich um das Thema „Migration im erweiterten Europa“. So lautet das Titelthema der achten trilateralen Jugendkonferenz, die den Teilnehmern aus Nordrhein-Westfalen eine Begegnung mit Gleichaltrigen aus Polen und dem diesjährigen Gastgeberland Frankreich ermöglicht. Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Programm sind kostenlos. Zu den Voraussetzungen, die die jungen Teilnehmer mitbringen sollten, gehören lediglich gute Englisch-Kenntnisse, damit die Verständigung funktioniert.

Die jährliche Jugendkonferenz wird reihum in den Ländern Deutschland, Frankreich und Polen angeboten und in Deutschland organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) e.V. in Dortmund. Sie zieht auf regionaler Ebene die Achsen des Weimarer Dreiecks zwischen den drei Ländern nach, das der frühere Außenminister Hans- Dietrich Genscher einst ins Leben gerufen hat. Zum achten Mal führt es junge Menschen aus den früheren Bergbaugebieten Nord-Pas-de-Calais (Frankreich), der Woiwodschaft Schlesien (Polen) und Nordrhein-Westfalen zusammen. Thematisch geht es diesmal um die Fragen: Wie leben, arbeiten und fühlen junge Menschen im multikulturellen Europa? Welche Herausforderungen erfahren Gesellschaften durch dynamische Migrationsprozesse und die EU-Erweiterung? Neben der thematischen Arbeit bleibt auch noch genügend Zeit, Land und Leute kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen.

Interessenten können sich ab sofort bis zum 31. Mai bewerben beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund e. V. unter 0231-952096-0 oder online unter www.ibb-d.de oder per E-Mail an info@ibb-d.de.

10.04.2008

Bildungstour auf dem Bike

Mit dem Rad ins Dreiländereck

Bildung und Bewegung bringt eine achttägige Bike-Tour des IBB vom 28. Juni bis 5. Juli  elegant zusammen: Mit dem Rad geht es an der Neiße entlang.

Etwa 125 Kilometer werden die Teilnehmer auf eigenen oder geliehenen Zweirädern zurücklegen. Die größeren Entfernungen werden mit der Bahn überbrückt. Thematisch  schlägt die Reise eine Brücke von der wechselvollen Geschichte der Region zu den aktuellen ökologischen und politischen Problemen des Grenzgebiets.

Erstes Ziel ist die geschichtsträchtige, zweigeteilte deutsch-polnische Grenzstadt Görlitz, die die Teilnehmer gleich nach ihrer Ankunft am Samstag, 28. Juni, erkunden werden. Eine Stadtführung unter Aspekten des Denkmalschutzes und eine Führung durch den polnischen Teil der Stadt stehen am zweiten Reisetag auf dem Programm, bevor es am dritten Tag in einer 30-Kilometer-Radtour weiter nach Zittau und zum malerischen Kloster Marienthal geht. Am Dienstag reisen die Teilnehmer mit der Bahn ins tschechische Liberec, wo unter anderem Gespräche zum deutsch- tschechischen Verhältnis auf dem Reiseprogramm stehen. Am Donnerstag schließlich radelt die Reisegruppe ins 70 Kilometer entfernte Bad Muskau und genießt dort u.a. den grenzüberschreitenden Fürst-Pückler-Park. Nach einer weiteren Etappe nach Forst lernt sie dort das Textilfabrik-Museum kennen. Am letzten Reisetag erkunden die Teilnehmer Schloss Branitz bei Cottbus und besuchen dort das Grab von Fürst Pückler.

Die Fahrt kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. Im Teilnehmerpreis von 680 € sind u. a. die Kosten für die Bahnreise, Unterkunft und Programm enthalten. Anmeldeschluss ist am 10. Mai. Anmeldungen und nähere Informationen beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. unter 0231-952096-0 oder www.ibb-d.de.

Kurzfassung:

Mit dem Rad ins Dreiländereck

Dortmund. Einen Bildungsurlaub auf dem Bike bietet  das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) vom 28. Juni bis 5. Juli an. Von der deutsch-polnischen Grenzstadt Görlitz aus erkunden die Teilnehmer entlang der Neiße das deutsch-polnisch-tschechische Umland. Weitere Etappen führen nach Bad Muskau und Forst, die Rückreise erfolgt ab Cottbus. Die Teilnahme kostet 680 Euro. Anmeldeschluss ist der 10. Mai. Anmeldungen und nähere Informationen beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. unter 0231-952096-0 oder www.ibb-d.de.

 

 

20.03.2008

Tallinn – die schöne Boomtown im Nordosten

Die estnische Hauptstadt Tallinn - Kulturhauptstadt 2011 – ist das Ziel einer Studienfahrt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund e. V. (IBB)  vom 1. bis 5. Oktober 2008. 

Tallinn lernen die Teilnehmer kennen als Boomtown des Nordostens, in der das gesellschaftliche, künstlerische und wirtschaftliche Leben pulsiert. Ausgelassenheit und Aufbruchstimmung liegen in der Luft. Die historische Altstadt mit ihren Burgen, Türmen und Kirchen ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Die Reise zeigt Tallin historisch, kulturell, natürlich, maritim und modern. Eine Fahrt zur Tallinner Bucht gehört ebenso zum Reiseprogramm wie ein Besuch im Kulturhauptstadtbüro.

Der Teilnehmerpreis in Höhe von 695 Euro enthält die Kosten für den Flug, alle Transfers im Land, Hotelunterkunft und Programm.

Anmeldeschluss ist am 1. April. Anmeldungen und nähere Informationen beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. unter 0231-952096-0 oder www.ibb-d.de.

 

Kurzfassung:

 

Nach Tallinn

Nach Tallinn - in die Boomtown des Nordostens und europäische Kulturhauptstadt 2011 - führt eine Städtetour des IBB e. V. Dortmund vom 1. bis 5. Oktober 2008.  Anmeldeschluss ist am 1. April. Nähere Informationen unter 0231-952096-0 oder unter www.ibb-d.de.  
 

27.02.2008

Bildungsreise zum beeindruckenden Baikalsee in Sibirien

Ab nach Sibirien startet eine Reisegruppe des IBB am 4. August: Ihr Ziel ist der Baikalsee, der älteste und tiefste Südwassersee der Erde. Nicht nur durch seine Tiefe von bis zu 1625 Metern und seine Uferlänge von rund 2100 Kilometern beeindruckt der bis zu 82 Kilometer breite See. Faszinierend ist auch die einzigartige Flora und Fauna des 25 Millionen Jahre alten, selbst reinigenden Gewässers und die Kultur seiner Anwohner.  
 

Bis zum 17. August werden die Teilnehmer vier Städte am Südufer und die Insel Olchon erkunden, dabei in Diskussionen und Besuchen die Gegenwart der Zivilgesellschaft in Irkutsk kennen lernen und auch etwas über die Lebensweise der ersten russischen Siedler erfahren. Eine Beschäftigung mit dem Buddhismus in Russland und der Religion der Altgläubigen – einer Abspaltung der russisch-orthodoxen Kirche – ermöglicht  Einblicke in die Lebensweise und Motive der Menschen. Im Mittelpunkt der Reise steht jedoch immer wieder die spröde Schönheit des größten Sees der Erde, der 1996 zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
 

Im Teilnahmepreis von 2650 Euro enthalten sind die Kosten für den Flug und die Bahnreisen in Sibirien, Unterkunft mit Halbpension, Visumbeschaffung, Programm, Eintritt und Dolmetscherleistungen.
 

Anmeldeschluss ist am 29. Februar. Anmeldungen und nähere Informationen beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. unter 0231-952096-0 oder www.ibb-d.de.

 

 

25.02.2008

Magical Mastery Tour nach Liverpool

Dortmund. Nach Liverpool, in die europäische Kulturhauptstadt 2008, führt  eine Städtetour des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund e. V. (IBB) in Kooperation mit dem evangelischen Kulturbüro vom 22. bis 25. Mai 2008. 

 

Diese „Magical Mystery Tour“ führt die Teilnehmer an die Wiege der Beatles, zeigt aber auch den wirtschaftlichen Wandel der Stadt mit dem einst wichtigsten Seehafen des britischen Empires. Heute haben die Künstler angelegt im Hafenviertel, unter anderem die berühmte Tate Gallery. Die Studienfahrt eröffnet Einblicke in den Strukturwandel, informiert über Glanz und Elend in der Stadtgeschichte, zeigt die neuen kulturellen Zentren und ermöglicht einen Unterwelt-Spaziergang durch das über 100 Jahre alte Tunnelsystem.

  

Der Teilnehmerpreis in Höhe von 520 Euro enthält die Kosten für den Flug, Bahnreise in England, Hotelunterkunft und Programm. Anmeldeschluss ist am 1. März. Anmeldungen und nähere Informationen beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. unter 0231-952096-0 oder www.ibb-d.de.  

 

21.02.2008

Zentraler Beratungstag für ewoca³ in Dortmund

Zu einem zentralen Beratungstag für das Förderprogramm ewoca³ lädt das Internationale Bildungs-und Begegnungswerk Dortmund e. V. (IBB) Vertreter von Jugendeinrichtungen und -treffs für Mittwoch, 27. Februar, ein. Im Jugendgästehaus Adolph Kolping, Silberstraße 24-26, in Dortmund können von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 19 Uhr alle Fragen rund um die Antragstellung besprochen werden.


ewoca³ steht für 3_partner 3_workcamps_3 länder und will Jugendeinrichtungen aus dem Ruhrgebiet bzw. Nordrhein-Westfalen mit jeweils zwei weiteren Partnern aus West- und Osteuropa (inklusive Belarus, Ukraine und Russland) und der Türkei in Kontakt bringen. Sie sollen in drei aufeinander folgenden Sommern ab 2008 reihum drei Workcamps in ihren drei Heimatländern organisieren, die jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren interkulturelle Erfahrungen ermöglichen. ewoca³ ist ein Projekt der Stiftung Mercator durchgeführt vom IBB. Die Stiftung Mercator stellt insgesamt 1.75 Millionen Euro zur Verfügung. Die Schirmherrschaft hat Landtagspräsidentin Regina van Dinther übernommen.

Der Beratungstag markiert die „Halbzeit“ in der Bewerbungsfrist, die am 28. März endet. Um Voranmeldung wird gebeten unter 0231-952096-26 oder per E-Mail an ewoca@ibb-d.de.


Nähere Informationen und Antragsunterlagen unter www.ewoca.ibb-d.de.

18.02.2008

Preisträger aus Belarus besuchen Schulen in Dortmund und Unna

30 Gäste aus Belarus besuchen von Dienstag, 19. Februar, bis Sonntag, 24. Februar, Nordrhein-Westfalen, um sich über Agenda-21-Projekte an Schulen in Dortmund und Unna zu informieren.

Die Gäste sind Lehrbuchautoren und Preisträger eines Wettbewerbs, den das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) zusammen mit seinem belarussischen Partner, der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk, ausgeschrieben hatte. Der Wettbewerb sollte im EU-Nachbarland Belarus bewusst das Engagement für Agenda-21-Projekte fördern. Denn während sich in Deutschland verstärkt Schulen in lokalen Projekten zur Nachhaltigkeit engagieren, ist das Thema für belarussische Schüler und Lehrer noch relativ neu. Die sieben im Rahmen des Wettbewerbs ausgezeichneten Schulen sind mit jeweils einem Lehrer und zwei Schülern vertreten. Begleitet werden sie von drei Lehrbuchautoren, die die Chance nutzen wollen, erfolgreiche Schulprojekte in der Praxis zu sehen.
Auf ihrer Studienfahrt nach Nordrhein-Westfalen wird die Delegation Projekte an der Gesamtschule Scharnhorst (Fairer Umweltschulladen), am Ernst-Barlach-Gymnasium Unna (Erforschung des Baumbestandes an der Schule), an der Hauptschule Husen (Bachpatenschaft) und der Gesamtschule Gartenstadt (Kinderarbeit) besuchen. Zum Abschluss der Reise nehmen die Gäste vom 22. bis 24. Februar an der Konferenz „Agenda 21 in der Schule – ein deutsch-belarussischer Erfahrungsaustausch“ in Geseke teil, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW und das IBB Dortmund organisiert haben. Dort werden verschiedene Referenten, unter anderem aus dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt- und Naturschutz Landwirtschaft und Verbraucherschutz, aus den Kommunen und engagierten Einrichtungen über Agenda 21-Praxisprojekte an nordrhein-westfälischen Schulen berichten. Die Gäste werden teils in Gastfamilien in Unna und Gelsenkirchen untergebracht, teils im Jugendgästehaus Adolph Kolping in Dortmund. Ermöglicht wird das Besuchsprogramm vom Förderprogramm Belarus, der Stiftung West-Östliche Begegnungen und dem Institut für Kirche und Gesellschaft.
Agenda 21 ist ein umwelt- und entwicklungspolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, das 1992 auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen beschlossen worden ist. Ein wichtiger Grundsatz des Programms ist die Feststellung, dass viele Probleme auf der örtlichen Ebene gelöst werden können – frei nach dem Motto „global denken, lokal handeln“. Vor diesem Hintergrund wird in Agenda-21-Prozessen jeweils ein selbst entwickelter Aktionsplan umgesetzt.


06.02.2008

Studienfahrt nach Istanbul: Direkt an den Puls der Kulturhauptstadt 2010

Die Reihe der Studienreisen in die „Europäischen Kulturhauptstädte“ ergänzt das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund e. V. mit einer sechstägigen Studienfahrt nach Istanbul über den 1. Mai.
Die türkische Metropole am Bosporus wird sich 2010 neben den europäischen Schwestern Ruhrgebiet und Pecs als Kulturhauptstadt vorstellen. Das Reiseprogramm vermittelt deshalb nicht nur einen Einblick in die Kultur der Religionen und lässt die Teilnehmer eintauchen in die Antike, die Christen- und die Osmanenzeit. Es zeigt vielmehr auch das moderne Istanbul, das gerade eine Kulturfabrik in einem alten Wasserwerk errichtet hat und sich 2010 als Stadt der Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer präsentieren wird. Der Besuch einer Sema – des Meditationsrituals der drehenden Derwische –, eine Bootsfahrt über das goldene Horn, Stadtviertelführungen sowie Besuche an den Stätten islamischer Religionskultur verschaffen den Teilnehmern interessante Einblicke in die Architektur der geschichtsträchtigen Stadt. Gespräche in der deutschen evangelischen Gemeinde in Istanbul, in der Neve- Shalom Synagoge und ein Besuch im Kulturhauptstadtbüro machen diese Studienfahrt außerdem besonders für Kulturschaffende interessant.
Die Studienfahrt veranstaltet das IBB in Kooperation mit dem Evangelischen Kulturbüro, das die Fahrt fördert, vom 29. April bis 4. Mai 2008. Im Teilnehmerpreis von 660 Euro sind u. a. die Kosten für Flug, Hotel und Programm enthalten. Anmeldeschluss ist am 25. März. Eine weitere Fahrt in der Reihe führt vom 22. bis 25. Mai nach Liverpool. Anmeldungen und nähere Informationen beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. unter 0231-952096-0 oder www.ibb-d.de.

31.01.2008

Bildungsurlaub in Dresden

Sie gilt wegen ihrer Bausubstanz als Elbflorenz und wegen der mit Spendenhilfe wieder aufgebauten Frauenkirche als gutes Beispiel bürgerschaftlichen Engagements. Doch die Wahlerfolge der NPD, die schwächelnde Wirtschaft und der geplante Bau der Waldschlösschenbrücke werfen Schatten auf die sächsische Landeshauptstadt. Dresden ist das Ziel einer Bildungsreise, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund in Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW vom 24. bis 28. März anbietet.
 

Mit einer Stadtführung beginnt das Reiseprogramm am Ostermontag. Gespräche über die politische Situation des Bundeslandes Sachsen im Dresdner Landtag und eine Beschäftigung mit der Geschichte der Frauenkirche stehen am zweiten Tag auf dem Programm. Außerdem unternehmen die Teilnehmer eine Tagesfahrt in die Sächsische Schweiz, bevor Führungen, die die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg verdeutlichen, ein Gang durch die Semperoper und durch die Dresdner Neustadt das Programm abrunden.
 

Im Teilnehmerpreis von 450 € (für Gewerkschaftsmitglieder 340 €) sind u. a. die Kosten für die Bahnreise, Unterkunft und Programm enthalten. Anmeldeschluss ist am 8. Februar. Anmeldungen und nähere Informationen beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. unter 0231-952096-0 oder www.ibb-d.de.   

29.01.2008

Startsignal für ewoca³ - Neue Wege

in der europäischen Jugendbegegnung

Sie gaben das Startsignal (v.l.n.r.): Herbert Wohlhüter, IBB-Vorsitzender, Elke Wegener, IBB - Geschäftsführerin, Schirmherrin Regina van Dinther, Präsidentin des NRW-Landtags, und Rüdiger Frohn, Beiratsvorsitzender der Stiftung Mercator.

Stiftung Mercator unterstützt Förderprogramm für Jugendeinrichtungen in NRW
Neue Erfahrungen und Kontakte im europäischen Raum bietet das Förderprogramm ewoca³ jungen Menschen zwischen 16 und 23 Jahren, für das NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther heute die Schirmherrschaft übernommen hat. Für das auf drei Jahre angelegte Programm stellt die Stiftung Mercator mit Sitz in Essen insgesamt 1,75 Mio. Euro zur Verfügung. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e. V. (IBB) mit Sitz in Dortmund. 

Vernetzung und soziale Kompetenz
3_ partner_3 workcamps_3 länder_ sind die wichtigsten Koordinaten des innovativen Förderprogramms ewoca³: Drei Jugendeinrichtungen aus drei Ländern organisieren in drei aufeinander folgenden Jahren für junge Menschen reihum dreiwöchige Sommer-Workcamps. Schwerpunktregionen sind Nordrhein-Westfalen mit dem Fokus auf das Ruhrgebiet sowie west- und osteuropäische EU-Länder (einschließlich Belarus, Russland, Ukraine) oder die Türkei. Ziel des Projektes ist die nachhaltige Vernetzung der Jugendeinrichtungen und die Förderung der interkulturellen und sozialen Kompetenz der jungen Teilnehmer, die gemeinsam vor Ort in gemeinnützigen Projekten arbeiten und sich kennen lernen. „Hier wird ein Netzwerk von Jugendeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen aufgebaut. Gleichzeitig erleben junge Menschen das Zusammenwachsen Europas durch gemeinsames ehrenamtliches Engagement. Beides liegt mir besonders am Herzen. Mein Rat an die Jugend lautet deshalb: Nutzt das Angebot von ewoca³; nutzt die Freiheit, die Europa ohne trennende Grenzen bietet; reist, lernt Euch kennen, haltet Kontakt und baut Freundschaften auf“, erklärt NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther, die das Thema „Jugend und Politik“ zum Schwerpunkt ihrer Arbeit im Landtag gemacht hat.


Erfahrung für alle jungen Menschen
Internationale Beziehungen gewinnen mit dem fortschreitenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. „Zentrales Anliegen der Stiftung der Mercator ist es, allen jungen Menschen die Chance zu interkulturellen Erfahrungen zu geben“, sagt Rüdiger Frohn, Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator. Aus diesem Grund unterstützt ewoca³ besonders Heranwachsende, die in ihrer bisherigen Laufbahn in Haupt-, Real- und Gesamtschule oder Berufsausbildung bislang weniger mit Austauschprogrammen in Kontakt gekommen sind.

Die Achsen ihrer partnerschaftlichen Dreiecke ziehen die Projektbewerber selbst. Insgesamt 20 solcher individuellen Partnerschaften sollen entstehen. Bei der Suche können die Jugendeinrichtungen auf die Strukturen von Städtepartnerschaften zurückgreifen oder neue Kontakte knüpfen. Im Zentrum der Workcamps stehen Modernisierungsprojekte im Bereich des Umweltschutzes, die von den Projektpartnern ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend entwickelt und definiert werden. Jedes Workcamp wird mit bis zu 20.000 Euro gefördert. Der Zuschuss muss um einen Eigenanteil ergänzt werden, der teilweise durch ehrenamtliche Arbeit mitfinanziert werden kann.

Nachhaltige Initiative für Weltoffenheit und Toleranz
"Wir freuen uns, mit der Stiftung Mercator einen Partner gefunden zu haben, der wie wir Weltoffenheit und Toleranz fördert“, sagt Herbert Wohlhüter, Vorsitzender des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund e. V., das seit mehr als 20 Jahren internationale Jugendbewegungen vorwiegend mit osteuropäischer Beteiligung organisiert. „Der besondere Reiz dieses Förderprogramms liegt darin, dass es einen innovativen Ansatz der Jugendarbeit mit zukunftsweisenden Projekten zur Nachhaltigkeit verbindet.“

Bewerben können sich Institutionen der Jugendarbeit von Städten, Gemeinden, Kirchen, freien Trägern sowie Vereinen und Umweltverbänden aus dem Ruhrgebiet bzw. aus NRW. Das IBB e.V. flankiert die Arbeit der Jugendeinrichtungen durch Vernetzungstreffen und Fortbildungsseminare. Bewerbungsschluss ist der 28. März 2008. Das IBB e.V. ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Antragstellung. Nähere Informationen und Antragsunterlagen unter www.ewoca.ibb-d.de.

 

Das Foto zum Download finden Sie hier.


Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator unterstützt und initiiert seit 1996 Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Die Stiftung fördert Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen.

IBB e.V.
Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe.


25.01.2008

Eintauchen in die wechselvolle europäische Geschichte

Fahrt ins Dreiländereck Deutschland- Polen-Tschechien

Dortmund. Nur noch wenige Plätze sind frei bei einer Fahrt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund e. V. ins Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien vom 16. bis 20. März 2008.

 

In die ökologische Modellstadt Ostritz, das Kloster und die heutige Bildungsstätte St. Marienthal und in das attraktive Schlosshotel in Hirschberg geht es bei einer Fahrt, die die Spuren der wechselvollen europäischen Geschichte zurück verfolgt. Denn das Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien bei Görlitz ist eine von Böhmen, Habsburgern, Slawen und Preußen geprägte Region. Seit dem EU-Beitritt von Polen und Tschechien ist eine neue Ära angebrochen. Seit dem 1. Januar 2008 sind sogar die Grenzkontrollen gefallen. Besuche in den drei Ländern werden flankiert von einem Gespräch zum Verhältnis von Deutschen, Polen und Tschechen.

  

Die Studienfahrt veranstaltet das IBB in Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW. Im Teilnehmerpreis von 450 € (für Gewerkschaftsmitglieder 340 €) sind u. a. die Kosten für die Bahnreise, Unterkunft und Programm enthalten. Anmeldeschluss ist am 1. Februar. Anmeldungen und nähere Informationen beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. unter 0231-952096-0 oder www.ibb-d.de

11.01.2008

Mit dem IBB über die Karnevalstage nach Prag

Einen Kurztrip nach Prag in der Karnevalszeit bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund e.V. (IBB) in Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vom 2. bis 5. Februar 2008 nicht nur für Lehrer an. „70 Jahre nach dem Münchner Abkommen zu Gast in der Tschechischen Republik“ heißt der Titel der Bildungsfahrt, die an jedem Tag einen anderen thematischen Schwerpunkt setzt.

  

Am Samstag, 2. Februar, werden die Besucher eine Stadtrundfahrt durch Prag unternehmen und die böhmische Geschichte an Sehenswürdigkeiten verschiedener Epochen zu Fuß erkunden. Am Sonntag, 3. Februar, geht es inhaltlich um die Deutsche Besatzung von Böhmen und Mähren: Das Attentat auf Heydrich und die so genannten   „Vergeltungsmaßnahmen“ werden durch einen Kurzvortrag, einen Museumsbesuch und Gespräche mit Zeitzeugen im Ort Lidice gegenwärtig. Am Montag, 4. Februar, führt eine Exkursion nach Theresienstadt, das Ghetto für tschechische und deutsche Juden. Am vierten Reisetag werden die Teilnehmer die Gegenwart der Tschechischen Republik diskutieren, die just seit dem 1. Januar 2008 die Grenzkontrollen abgeschafft hat.

 

Einige Plätze sind noch frei. Die Teilnahme kostet inklusive Flug ab Dortmund, Unterkunft und Programm 450 €, für Gewerkschaftsmitglieder 340 €. Anmeldeschluss ist der 18. Januar. Nähere Informationen und Anmeldungen beim IBB unter www.ibb-d.de oder unter 0231-9520960.

 

 

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